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Französische Behörde deckt Desinformation über Macron und Epstein auf
Ein Bericht über vermeintliche Verbindungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geht möglicherweise auf das Konto einer russischen Propagandagruppe. Die Viginum-Behörde, die Cyberattacken und -propaganda aus dem Ausland abwehren soll, sehe eine Verbindung zur russischen Gruppe Storm-1516, hieß es am Freitag in Regierungskreisen. Diese ist dafür bekannt, Falschinfos über Politiker zu verbreiten, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Bei der Desinformation handelt es sich um die Imitation eines Artikels der französischen Zeitung "France Soir" und um ein in Onlinediensten verbreitetes Video, in dem von einer vermeintlichen Wahlparty für Macron in einer Epstein gehörenden Wohnung in Paris die Rede ist. "Ich bringe ein paar Jungs mit, er mag sie gerne jung", so wird aus einer angeblichen E-Mail eines französischen Unternehmers an Epstein zitiert.
"France Soir" dementierte, einen solchen Artikel veröffentlicht zu haben, und prangerte den Missbrauch ihrer Marke an. Der Artikel war auf einer Website veröffentlicht worden, deren Name ähnlich klang und die dem Original stark ähnelte. Sie wurde inzwischen gesperrt.
Das Video wurde in Onlinediensten von einem Konto verbreitet, das bereits zuvor Desinformation der Propagandagruppe Storm-1516 veröffentlicht hatte. Dazu zählte etwa ein Bericht über eine vermeintliche Fahrerflucht der früheren US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris.
H.Romero--AT