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"Allah schütze Frankreich": Imame in Frankreich sollen künftig für das Land beten
"Allah schütze Frankreich" - Mit diesen Worten sollen Imame in Frankreich künftig ihr Freitagsgebet beenden. "Mache Frankreich zu einem (...) Land, wo die nationale Gemeinschaft in ihrer Verschiedenheit und die Religionsgemeinschaften in Sicherheit und Frieden zusammenleben", heißt es in einer Empfehlung, die der Rektor der Großen Moschee von Paris, Chems-Eddine Hafiz, am Freitag an die 150 mit der Großen Moschee verbundenen Prediger verschickte.
Er lege großen Wert darauf, dass diese Empfehlung beachtet werde, betonte er. Das Gebet solle sowohl auf Arabisch als auch auf Französisch vorgetragen werden. Es stehe im Zusammenhang mit der "Anpassung des religiösen Diskurses der Muslime", die die Große Moschee auf den Weg gebracht habe.
Hafiz erinnerte daran, dass manche Imame bereits seit der Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen Islamisten damit begonnen hätten, für Frankreich zu beten. In Synagogen werde ebenfalls beim samstäglichen Gottesdienst ein "Gebet für die Republik" gesprochen, fügte er hinzu.
Die französische Regierung bemüht sich seit langem, das Wirken von Imamen zu kontrollieren, um etwa islamistische Hasspredigten zu verhindern.
D.Lopez--AT