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CSU-Klausur in Kloster Seeon: Merz und Söder betonen Geschlossenheit der Union
Die Spitzen von CDU und CSU haben zum Auftakt der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs die Geschlossenheit der Union betont und einen grundlegenden Politikwechsel im Fall eines Wahlsiegs angekündigt. Die CSU stehe "zu einhundert Prozent" hinter Kanzlerkandidat Friedrich Merz und der CDU, sagte CSU-Chef Markus Söder am Mittwoch bei einem gemeinsamen Auftritt mit Merz bei der traditionellen Klausur der CSU-Landesgruppe im bayerischen Kloster Seeon.
Die Union gehe "geschlossen" in den Wahlkampf, sagte Merz. Dabei seien CDU und CSU die "Dimension der Herausforderungen" insbesondere im Bereich der Wirtschafts-, Migrations- und Außenpolitik bewusst.
Deutschland werde "unter Wert geschlagen" und brauche einen "grundlegenden Politikwechsel", fügte der CDU-Vorsitzende an. Insbesondere sei sein "innerer Abstand" zu den Grünen noch einmal größer geworden. Deren Wirtschaftsminister Robert Habeck habe eine massive Deindustrialisierung des Landes zu verantworten.
CDU und CSU führten unter seiner Führung aber keinen "Koalitionswahlkampf", fügte Merz mit Blick auf Debatten um etwaige Koalitionen mit den Grünen nach der Wahl am 23. Februar innerhalb der Union an. Ziel sei es, die Union bei der Wahl "so stark wie möglich" zu machen. Potenzielle Bündnispartner müssten sich so nach ihr richten und nicht umgekehrt, sagte der Parteichef.
O.Brown--AT