-
Heißester Juni der Geschichte in Westeuropa - Zweitwärmster für Europa insgesamt
-
Nachfolge von Starmer: Verfahren zur Nominierung beginnt
-
Getöteter iranischer Machthaber Chamenei wird in seiner Heimatstadt beigesetzt
-
OpenAI gibt neues KI-Modell für breite Öffentlichkeit frei
-
VW-Aufsichtsrat kommt zusammen - IG Metall protestiert wegen Sparkurses
-
EuGH urteilt über deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung
-
Kanzler Merz gibt Regierungserklärung im Bundestag ab
-
Urteil in Prozess um zu Tode geprügelten Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz erwartet
-
Unfälle mit E-Scootern: Bundestag entscheidet über Haftung von Vermietern
-
Auch Justin Bieber soll in Halbzeitshow von Fußball-WM-Finale auftreten
-
Nach Niederlage: Trump fordert von Supreme Court Neuanhörung zu Staatsbürgerschaft
-
Wadephul nennt Trumps Aussagen bei Nato-Gipfel in Ankara "irritierend"
-
Fans von Taylor Swift zahlen 25 Dollar für Abfall von Hochzeitsfeier
-
Starmer: Erdogan hat jedem Teilnehmer des Nato-Gipfels eine Pistole geschenkt
-
USA leiten Streichung Syriens von der Liste der Terrorunterstützer ein
-
Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos"
-
Auf Trumps Befehl: US-Streitkräfte greifen erneut iranische Ziele an
-
Später Jubel: DFB-Junioren ziehen bei U19-EM ins Finale ein
-
Nur elf Minuten? Auch Bieber bei Halbzeitshow im WM-Finale
-
Trump meidet auf Rückflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
-
Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende
-
Bundestag debattiert kontrovers über digitale Befugnisse für Ermittler
-
"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyj scherzt über Moskaubesuch
-
"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyjs scherzt über Moskaubesuch
-
Farage tritt bei britischer Nachwahl voraussichtlich gegen Spaßkandidaten an
-
Sieg gegen Angstgegner Fritz: Zverev im Wimbledon-Halbfinale
-
Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch ab 21. Juli deutlich absenken
-
Polizei sucht nach Waffen an Wohnsitz von Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro - ohne Erfolg
-
Nur Kooij zu stark: Kanter spurtet überraschend auf Rang zwei
-
Erneut Todesschüsse bei ICE-Einsatz in Texas: Mexikaner erliegt Verletzungen
-
Trump will Ukraine künftig Patriot-Raketen herstellen lassen
-
Merz nach Nato-Gipfel: "Trittbrettfahrerei" der Europäer ist "zu Ende"
-
Ukraine-Konflikt: Macron schlägt gemeinsame Manöver der Koalition der Willigen vor
-
Nach heftiger Trump-Schelte: Nato-Gipfel endet mit Treue-Bekenntnis der Verbündeten
-
Trump erklärt Iran-Waffenruhe für beendet und kündigt neue US-Angriffe in der Nacht an
-
Merz nach Nato-Gipfel: "Trittbrettfahrerei der Europäer ist vorbei"
-
Eilanträge in Karlsruhe: Grüne und Linke wollen Kassenreform vor Sommerpause stoppen
-
16-Jähriger verletzt zwei Mädchen an Gymnasium in bayerischem Schongau - Festnahme
-
Gewalt gegen Demonstrant bei Hamburger G20-Gipfel 2017: Geldstrafen für Polizisten
-
Salzburger Gericht verurteilt Burkini-Verbot in Hotel-Pool als Diskriminierung
-
Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen
-
Weitere Festnahme in Fall von Auftragsmord an dreifacher Mutter in Bayern
-
Trump: USA werden der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben
-
Chats über Vergewaltigung sedierter Frauen: Fünf Jahre Haft für Arzt in Berlin
-
Wahlkampf als "Geisel": Scharfe Kritik in Frankreich an Le Pens Kandidatur
-
Arbeitsunfall in Baden-Württemberg: Mann wird von Radlader eingeklemmt und stirbt
-
Trump: USA werden den Iran in der kommenden Nacht "hart" angreifen
-
Nato-Staaten bekennen sich auf Gipfel "unerschütterlich" zu Artikel 5
-
IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,7 Prozent
-
Millionendiebstahl aus Bank in Baden-Württemberg: Anklage gegen Mitarbeiter
Zwischen Heldenkult und Abscheu - Moskauer gespalten zum 70. Todestag Stalins
Der 70. Todestag des früheren sowjetischen Diktators Josef Stalin am Sonntag hat in Russland gemischte Reaktionen ausgelöst. Am Morgen versammelten sich nach Beobachtung der Nachrichtenagentur AFP mehr als tausend Menschen zu Ehren des früheren sowjetischen Diktators auf dem Roten Platz in der Hauptstadt Moskau, um Blumen am nahegelegenen Grab Stalins abzulegen. Einige schwangen dabei die roten Fahnen der Sowjetunion, andere hielten Porträts des 1953 verstorbenen sowjetischen Staatschefs.
Stalin kam Ende der 1920er Jahre an die Macht und verwandelte die Sowjetunion in einen totalitären Staat, in dem ein Personenkult um ihn herrschte. Er befahl die Hinrichtung hunderttausender Menschen und schickte Millionen andere in Gulag-Lager. Manche Russen verteidigen ihn heute trotzdem und führen an, dass er die Sowjetunion zu einer Supermacht gemacht und damit 1945 im Alleingang über Hitler gesiegt habe - auch wenn viele Historiker das bestreiten.
Die russische Staatsführung ruft indessen immer häufiger in einer an die Zeit Stalins erinnernden Rhetorik dazu auf, die "Verräter" oder "Agenten des Auslands" zu verfolgen, die sich dem Konflikt in der Ukraine entgegenstellen.
"Die Menschen haben unterschiedliche Sichtweisen auf Stalin", sagte der pensionierte Geschichtslehrer Pjotr Solokow, den die AFP am Samstag in Moskau befragte. "Es sind vor allem die älteren Menschen, die ihn positiv sehen, als ob sie die Unterdrückung vergessen hätten. Die jungen Leute kennen ihn nicht gut, und die Menschen mittleren Alters sind gespalten."
"Ohne die Rückkehr von Stalin in Russland werden wir, die Russen, und die anderen ethnischen Völker Russlands, nicht überleben", sagte der 74-jährige Rentner Wladimir Kwatschkow der AFP. Der frühere Oberst des Militärnachrichtendiensts GRU kam am Sonntag in die Innenstadt Moskaus, um Stalin seine Ehre zu erweisen - ebenso wie der Rentner Juri, der sagte: "Wir wären so glücklich, wenn ein solcher Anführer wiederkäme."
Die Erinnerung an den Diktator ist besonders wegen des Konflikts in der Ukraine aktuell. In der Ukraine und in den westlichen Ländern wird die Offensive des russischen Präsidenten Wladimir Putin als eine Anknüpfung an Stalins Imperialismus gesehen. Manche erinnert auch die verstärkte Repression gegen Kritiker des Kremls an frühere sowjetische Methoden.
Bisher haben die russischen Behörden nicht angefangen, Stalin-Monumente wieder aufzustellen - sie waren nach dessen Tod im Zuge einer Politik der "Destalinisierung" abgebaut worden.
Die Behörden sind aber nicht gegen Aktivisten - oftmals mit Verbindungen zur Kommunistischen Partei - vorgegangen, die seit einigen Jahren mehrere Statuen zu Ehren Stalins eingeweiht haben. So wurde Anfang Februar in Wolgograd anlässlich der Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag der Weltkriegsschlacht in der früher Stalingrad genannten Stadt eine neue Stalin-Büste enthüllt.
Doch ist die Unterdrückung nicht vergessen. "Meine Urgroßmutter entkam den Repressionen im Jahr 1945 nicht. Sie wurde bis zum Tod Stalins inhaftiert", sagte die 25-jährige Wissenschaftlerin Tatjana Kusnezowa, auf die AFP in einer Straße in Moskau traf. Zu seinem Todestag "feiern wir nichts, wir erinnern uns der Repressionen. Und natürlich ist es furchtbar zu sehen, was sich heute abspielt."
E.Flores--AT