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Verbraucherschützer klagen gegen Anbieter primastrom und voxenergie
Wegen Preiserhöhungen trotz einer vertraglichen Preisgarantie klagt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die beiden Stromanbieter primastrom und voxenergie. Die Verbraucherschützer reichten zwei Musterfeststellungsklagen ein, wie sie am Dienstag mitteilten. Damit will der vzbv die Unwirksamkeit der Preiserhöhungen "gerichtlich feststellen lassen". Betroffene können sich zu den Klagen in einigen Wochen anmelden. Werden Ansprüche gerichtlich festgestellt, müssen Verbraucher diese im Nachgang selbst durchsetzen.
Die Verbraucherschützer berichteten von über 1100 Fällen und Beschwerden über die beiden Anbieter und wurden nun tätig. Den Angaben zufolge erhöhten primastrom und voxenergie ihre Preise seit dem vergangenen Jahr "teilweise um mehrere hundert Prozent" - trotz vereinbarter Preisgarantien.
Das sei "aus Sicht des vzbv unzulässig", denn die Erhöhungen seien einseitig vom Anbieter und ohne Zustimmung der Betroffenen vorgenommen wurden. In den Verträgen von primastrom und voxenergie seien keine Preisanpassungen vereinbart - stattdessen aber eine Preisgarantie von 24 Monaten.
Die Menschen seien in der aktuellen Energiekrise "auf eine sichere und planbare Energieversorgung angewiesen", erklärte der Verband. Unternehmen müssten daher die vereinbarten Preisgarantien einhalten.
P.A.Mendoza--AT