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Seit Jahresbeginn knapp 300.000 Hektar Land in Bolivien niedergebrannt
In Bolivien sind durch Waldbrände seit Jahresbeginn bereits fast 300.000 Hektar Wald und landwirtschaftliche Flächen niedergebrannt. Bis Samstag seien 299.503 Hektar abgebrannt, teilte der Vize-Minister für Zivilschutz, Juan Carlos Calvimontes, am Samstag in einer Pressekonferenz mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fielen die Waldbrandschäden aber deutlich geringer aus. Im gesamten Jahr 2021 waren in Bolivien nach offiziellen Angaben etwa 3,6 Millionen Hektar Land niedergebrannt.
In dem südamerikanischen Land gibt es in der Landwirtschaft regelmäßig Brandrodungen. Sie beginnen in der Regel im Mai oder Juni und dauern mitunter bis September.
F.Wilson--AT