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Offizielle Feststellung von Dürre in Wales ermöglicht weitere Einschränkungen
Die britischen Behörden haben für Teile des Südens und Westens von Wales offiziell einen Dürrezustand festgestellt. Grund seien die hohen Temperaturen und ausbleibende Niederschläge, was die Umwelt stark belaste, teilte die Einrichtung Natural Resources Wales mit. Mit der Entscheidung ist der Weg frei für örtliche Einschränkungen beim Wasserverbrauch. In einigen Gebieten gibt es bereits Maßnahmen zur Bekämpfung des Wassermangels, darunter auch ein Verbot der Nutzung von Gartenschläuchen.
In Wales waren der Frühling und der Frühsommer in diesem Jahr so trocken wie seit 40 Jahren nicht. Der Pegel einiger Flüsse sei "außergewöhnlich niedrig", erklärte Natural Resources Wales. Im Juli fielen nur 65,5 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge, zwischen März und Juni lag der Wert mit 61 Prozent noch geringer.
Am Freitag vergangener Woche hatte die britische Regierung bereits für weite Teile Englands einen Notstand wegen Dürre ausgerufen. In London und in der Region um Oxford gilt ab der kommenden Woche ein Bewässerungsverbot. Rund 15 Millionen Menschen dürfen dann weder ihre Gärten gießen oder Schwimmbecken auffüllen, noch Autos waschen, wie der Wasserversorger Thames Water mitteilte.
Zwar war es in den vergangenen Tagen in Großbritannien wieder etwas feuchter. Dennoch wird es nach Angaben der Behörden im Herbst und im Winter viel regnen müssen, damit sich der Grundwasserspiegel von der Trockenheit erholen kann.
G.P.Martin--AT