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Nach einer Beziehungstat mit zwei Toten und einer Schwerverletzten im Norden Brandenburgs kommt ein 28-Jähriger dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Neuruppin ordnete die Unterbringung des Berliners an, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte. Gleiches hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung beantragt. Die Anklage ging von einer Schuldunfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung "aus dem schizophrenen Formenkreis" aus.
Die Tat hatte sich Mitte Januar in der Gemeinde Casekow im Landkreis Uckermark ereignet. Dort lebte der Angeklagte mit seiner 19-jährigen Lebensgefährtin und weiteren Familienmitgliedern in einer Wohnung.
Am Tag nach der Trennung der Freundin von dem Angeklagten ging er mit einem Messer zunächst auf die 26-jährige Lebensgefährtin des Vaters seiner Exfreundin los. Er erstach sie und den 16-jährigen Bruder der Exfreundin. Beide erlagen noch vor Ort ihren schweren Verletzungen.
Anschließend stach er mehrfach auf die 19-Jährige ein. Diese konnte sich trotz lebensbedrohlicher Verletzungen in die gegenüberliegende Wohnung ihrer Großmutter flüchten und wurde gerettet. Der Angeklagte unternahm nach der Tat einen Suizidversuch und zog sich dabei eine Querschnittsverletzung zu.
Der Prozess begann am 14. Juli und endete bereits am zweiten Verhandlungstag. Das Urteil fiel am Montag.
F.Wilson--AT