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Händler aus Niedersachsen soll Luxusautos illegal nach Russland exportiert haben
Ein Autohändler aus Niedersachsen soll Luxusautos im Millionenwert illegal nach Russland exportiert haben. Die Exporte sollen einen Wert von 3,4 Millionen Euro gehabt haben, wie das Zollfahndungsamt Hamburg und die Staatsanwaltschaft Hannover am Mittwoch mitteilten. Der Mann soll die Autos einer bekannten Marke trotz der Sanktionen nach Russland exportiert haben. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen von 2024.
Diese hatte eine Verdachtsanzeige eines Autoherstellers erhalten. Im Rahmen der Ermittlungen wurden Geldüberweisungen aus Russland in Zusammenhang mit den Autoverkäufen gebracht.
Der Autohändler soll gegenüber den Behörden zahlreiche in Deutschland gekaufte Autos zur Ausfuhr in Länder ohne Sanktionsbestimmungen angemeldet haben. Die Fahrzeuge wurden aber in Russland zugelassen, womit der Mann gegen das Ausfuhrembargo verstoßen haben soll.
Am Dienstag gab es Durchsuchungen im Raum Hannover. Dabei wurden unter anderem mehrere tausend Euro Bargeld und weitere Beweismittel beschlagnahmt.
W.Nelson--AT