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Verurteilung von Ex-Fußballstar Dani Alves wegen Vergewaltigung aufgehoben
Ein spanisches Berufungsgericht hat die Verurteilung des brasilianischen Ex-Fußballstars Dani Alves zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen Vergewaltigung aufgehoben. Das Urteil vom Februar 2024 habe "eine Reihe von Versäumnissen, Ungenauigkeiten, Ungereimtheiten und Widersprüchen" aufgewiesen, begründete das Berufungsgericht in Barcelona am Freitag seine Entscheidung.
Das Gericht nahm den Einspruch der Verteidigung des 41-Jährigen an und wies den Einspruch der Staatsanwaltschaft zurück, die eine Erhöhung der Haftstrafe auf neun Jahre gefordert hatte. Alves war zu viereinhalb Jahren Haft sowie weiteren fünf Jahren auf Bewährung und einer Entschädigungszahlung von 150.000 Euro an das Opfer verurteilt worden.
Alves, der früher bei Top-Vereinen wie dem FC Barcelona, Juventus Turin und Paris Saint-Germain gespielt hatte, war für schuldig befunden worden, im Jahr 2022 eine junge Frau in einer Diskothek in Barcelona vergewaltigt zu haben. Alves beteuert, es habe sich um einvernehmlichen Sex gehandelt.
Im vergangenen März war Alves vorläufig aus der Haft in einem Gefängnis 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona entlassen worden, nachdem er fünf Tage nach einer entsprechenden Gerichtsentscheidung die geforderte Kaution in Höhe von einer Million Euro aufgebracht hatte. Alves' Freilassung war vielfach auf Kritik gestoßen.
W.Stewart--AT