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Frankreich beklagt 3700 Hitzetote im Sommer 2024
In Frankreich sind im vergangenen Sommer rund 3700 Menschen im Zusammenhang mit hohen Temperaturen gestorben, drei Viertel von ihnen Menschen über 75. Dabei beziehe sich die Zahl der Hitzetoten auf den gesamten Sommer, nicht nur auf die eigentlichen Hitzewellen, teilte die französische Gesundheitsbehörde am Dienstag in Paris mit. In den beiden Jahren zuvor war die Zahl der Hitzetoten deutlich höher gewesen: 2023 waren fast 5200 Menschen im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen gestorben. 2022, als das Land noch unter der Corona-Pandemie litt, waren es mehr als 10.400 gewesen.
"Seit 2015 haben wir infolge des Klimawandels sehr heiße Sommer mit Hitzewellen, die das ganze Land betreffen", erklärte Guillaume Boulanger von der Gesundheitsbehörde. Am stärksten betroffen sei der Südosten Frankreichs. Die stärkste Hitzewelle in der ersten Augusthälfte 2024 betraf etwa 40 Prozent der Bevölkerung. Die längsten Hitzewellen von etwa zwei Wochen wurden in den Départements Alpes-Maritimes mit dem Hauptort Nizza und in Pyrénées-Orientales mit dem Hauptort Perpignan verzeichnet.
W.Moreno--AT