-
Freie Wahl beim Fernsehen: Karlsruhe prüft Sonderkündigungsrecht für Kabelverträge
-
Emirates will täglich Flüge zwischen Dubai und Berlin sowie Stuttgart anbieten
-
Behörden: Schwangere bei russischem Angriff in der Ukraine getötet
-
Kommunalpolitiker unter Druck gesetzt: Geldstrafe für 70-Jährige in Niedersachsen
-
Reform-Spitzentreffen bei Merz: Verbände warnen vor Sozialabbau
-
Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch
-
UN-Bericht: Palästinenser "gefangen" zwischen Israels Armee, Siedlern und Hamas
-
Höchststand bei politisch motivierter Kriminalität - linksmotivierte Gewalt steigt
-
Alibaba, Baidu, BYD: USA stufen chinesische Großkonzerne als Militärunterstützer ein
-
Pistorius: Deutsch-französisches Verhältnis durch FCAS-Aus nicht angespannt
-
DFB übergibt Doping-Sanktionierung ab 2027 an NADA
-
Letzte Sprengung: Indien baut neuen Himalaya-Tunnel fertig
-
Tickets entzogen: Iran bei WM wohl ohne eigene Fans
-
Jahresbericht: Sinti und Roma erneut deutlich häufiger bedroht und diskriminiert
-
Geld an Dschihadistenmiliz IS gespendet: 33-Jähriger in Hamburg vor Gericht
-
Getötete Elfjährige in Frankreich: Mutter von mutmaßlichem früheren Opfer kündigt Klage an
-
Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen
-
Debatte um Reform des Wahlrechts - Union macht Druck auf SPD
-
Schlag gegen Drogenbande: Festnahmen in Deutschland und den Niederlanden
-
Physiotherapie und Ergotherapie: Ausgaben für Heilmittel erheblich gestiegen
-
Höchststand bei politisch motivierter Kriminalität - mehr linksmotivierte Gewalt
-
Israel ruft alle Bewohner der libanesischen Stadt Tyrus zur Evakuierung auf
-
Gericht: Privatschule muss Schülerin nach Fehlzeiten nicht erneut aufnehmen
-
Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen für Neugeborene in Deutschland
-
COP31-Verhandlungsführer: "Wir müssen von den fossilen Brennstoffen wegkommen"
-
Verhandlung über Sonderkündigungsrecht für Fernsehanschlüsse in Karlsruhe begonnen
-
Metallspäne auf Triathlonstrecke in Hamburg: Staatsschutz ermittelt
-
Deutsche Industrieproduktion kommt im April nicht vom Fleck
-
Bayerns langjähriger Kultusminister Maier mit 94 Jahren gestorben
-
Neuer Höchststand bei politisch motivierter Kriminalität - Linksextremismus steigt
-
Wirtschaftsverbände: Gespräch im Kanzleramt für gemeinsamen Reformkurs nutzen
-
ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer
-
Elf Meter hohe Wellen: Hunderte Menschen in Neuseelands Hauptstadt evakuiert
-
Trump interpretiert Buh-Rufe bei Basketball-Finalspiel in New York als Jubel
-
Deutlicher Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im ersten Quartal
-
USA und Kanada als Auswanderungsziele für Deutsche weniger beliebt
-
Trump: Verhandlungen über Iran-Abkommen "in den letzten Zügen"
-
Zahl der Toten nach schwerem Erdbeben auf den Philippinen auf 41 gestiegen
-
Deutsche Exporte im April gestiegen
-
Umfrage: Menschen in Erfurt am glücklichsten - Rostock weiter Schlusslicht
-
Versteckt in Holz für Europa: Mehr als 100 Tonnen Drogen in Chile entdeckt
-
Erfolgreiche WM-Generalprobe für Europameister Spanien
-
Trump schaut zu: Knicks kassieren erste Pleite im NBA-Finale
-
Chinas Exporte legen um fast 20 Prozent zu
-
Oberstdorf hofft auf WM-Zuschlag: "Eine Chance"
-
Auf Nowitzkis Spuren? Steinbach hofft auf NBA-Karriere
-
Nach zwei WM-Blamagen: Goretzka brennt auf Wiedergutmachung
-
Aus von Kampfjet-Projekt FCAS: Schuldzuweisungen und Rufe nach Alternativen
-
IStGH-Chefankläger Khan wegen Vorwürfen des sexuellen Fehlverhaltens suspendiert
-
Aus von Kampfjet-Projekt FCAS: Verteidigungspolitiker fordern rasche Alternative
Wirtschaftsweise schrauben Wachstumsprognose herunter
Der Iran-Krieg bremst die ohnehin schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aus: In ihrem am Mittwoch veröffentlichten Frühjahrsgutachten rechnen die sogenannten Wirtschaftsweisen nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,5 Prozent in diesem Jahr. Das ist deutlich weniger als noch im Jahresgutachten vom November - damals hatten die Wirtschaftsweisen für 2026 einen BIP-Anstieg von 0,9 Prozent erwartet.
"Der Iran-Krieg und der dadurch ausgelöste starke Anstieg der Rohöl- und Gaspreise sowie die US-Handelspolitik belasten die konjunkturelle Entwicklung", erklärte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seinem Frühjahrsgutachten. Dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr dennoch steige, sei insbesondere auf die staatlichen Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur zurückzuführen.
Höher als zuvor erwartet fällt dem neuen Gutachten zufolge hingegen die Inflation aus: Die Teuerung der Verbraucherpreise werde in diesem Jahr voraussichtlich 3,0 Prozent erreichen, erklärte der Sachverständigenrat - das wären 0,9 Prozentpunkte mehr als noch im Herbst 2025 prognostiziert. Die hohen Energiekosten belasten demnach auch die Unternehmen, "was die ohnehin rückläufige Industrieproduktion weiter verringert und die private Investitionstätigkeit hemmt".
Zugleich hoben die Wirtschaftsweisen hervor, dass die weiteren Wachstumsaussichten durch die Alterung der Bevölkerung und steigende Beitragssätze für die Sozialversicherung gedämpft werden. "Die Beitragssätze werden wegen der fortschreitenden demografischen Alterung bis zum Jahr 2040 in allen Sozialversicherungen ansteigen", erklärte der Sachverständigenrat. Mit dem Anstieg der Beitragssätze sinke auch das Nettoeinkommen der privaten Haushalte und deren Konsum gehe zurück. Zudem müssten jüngere Geburtsjahrgänge über ihr Erwerbsleben hinweg einen "deutlich höheren Anteil ihres Lebenserwerbseinkommens für Sozialversicherungsbeiträge aufwenden" als frühere Jahrgänge.
"Der absehbare Anstieg der Ausgaben in den Sozialversicherungen sollte verlangsamt werden", erklärte die Sachverständigenratsvorsitzende Monika Schnitzer. Gleichzeitig gelte es, "die Einnahmenbasis und das Leistungsniveau der Sozialversicherungen zu stabilisieren". Nötig ist nach Auffassung der Wirtschaftsweisen unter anderem, den Ausgabenanstieg "vor allem in der Krankenhausversorgung und für Arzneimittel" zu dämpfen. Gleichzeitig solle die Gesundheitsprävention gestärkt und die Pflegeversicherung müsse "generationengerecht" finanziert werden.
P.Smith--AT