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Millionen-Duo sticht: Schweden startet erfolgreich
Das millionenschwere Traum-Duo Alexander Isak und Viktor Gyökeres hat Schweden einen perfekten Start in die Fußball-WM beschert. Die Starangreifer aus der Premier League führten die Skandinavier zum hochverdienten 5:1 (2:1)-Auftaktsieg gegen Tunesien. Mit dem Erfolg im mexikanischen Monterrey übernahmen die Schweden von Trainer Graham Potter die Tabellenführung in der Gruppe F.
Yasin Ayari traf gegen das Heimatland seines Vaters bereits in der 7. Minute sehenswert zum 1:0, Isak (30.) vom FC Liverpool erhöhte für den WM-Viertelfinalisten von 2018. Den Tunesiern gelang der Anschlusstreffer durch Omar Rekik (43.), ehe Gyökeres (60.) vom Champions-League-Finalisten FC Arsenal auf Vorlage von Isak zum 3:1 traf. Mattias Svanberg (85.) vom VfL Wolfsburg und Ayari (90.+6) sorgten für den Endstand.
Tunesien um Mittelfeldspieler Rani Khedira von Bundesligist Union Berlin steht im Kampf um die K.o.-Runde nun bereits unter Druck. Die Nordafrikaner wollen bei ihrer siebten WM-Teilnahme erstmals die Gruppenphase überstehen. Weitere Gegner sind Japan und die Niederlande, die sich zuvor in Dallas mit 2:2 getrennt hatten.
Die Schweden hatten sich erst auf den letzten Drücker über die Play-offs für die WM-Endrunde qualifiziert und setzten zum Auftakt natürlich auf ihren hochkarätigen Premier-League-Sturm. Mit 150 Millionen Euro Marktwert sind Isak und Gyökeres zusammen mehr als doppelt so viel wert wie der gesamte tunesische Kader (rund 70 Millionen) - und Gyökeres machte sofort auf sich aufmerksam, verzog seinen ersten Abschluss aber klar (5.).
Dann stahl Ayari dem wuchtigen Angreifer die Show: Ein Schuss von Gyökeres aus kurzer Distanz wurde geblockt, ein Befreiungsschlag der Tunesier landete bei Ayari - und der Profi von Brighton & Hove Albion mit tunesischen und marokkanischen Wurzeln traf sehenswert aus der Distanz.
Schweden blieb das gefährlichere Team und erhöhte: Einen Konter schloss Isak eiskalt ab, Tunesiens Torhüter Mouhib Chamakh sah nicht gut aus. Die Nordafrikaner kamen dann aber stärker auf, Rekik sorgte per Kopf noch vor der Pause für den Anschluss.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Schweden das Spiel und bekamen ein Geschenk: Der Frankfurter Ellyes Skhiri verlor am eigenen Strafraum fahrlässig den Ball, Gyökeres bedankte sich nach einem kurzen Pass von Isak und schob ein. In der Folge verwalteten die Skandinavier den Vorsprung clever.
E.Flores--AT