-
"Katastrophe": Roland Emmerich erschüttert über Umbau des Weißen Hauses
-
"Politbarometer": Mehrheit findet Kabinettsumbildung gut - AfD weiter vorne
-
Medienbericht: Trump ist "nicht sicher" über Patriot-Lizenzen für die Ukraine
-
Bundestagsvizepräsident Ramelow für Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde
-
Vergütung für Azubis mit Tarifvertrag um 3,9 Prozent gestiegen
-
Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest
-
Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben
-
Spanien entsendet Soldaten in Exklave Ceuta - Italien fordert Madrids Schengen-Ausschluss
-
"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik
-
CDU-Generalsekretärin: Wahlen im Herbst bergen keine Gefahr für Merz' Kanzlerschaft
-
Jesidische Nobelpreisträgerin Murad: Gerechtigkeit kommt "zu langsam"
-
Kretschmer droht mit Stopp von Renten- und Pflegereform im Bundesrat
-
Anthropic meldet "unbefugten Zugriff" von KI-Modellen auf drei Organisationen
-
Trump verkündet Einigung zu "vollständiger Entwaffnung" von Hamas im Gazastreifen
-
Trump: Vereinbarung über "vollständige Entwaffnung" von Hamas im Gazastreifen erzielt
-
Quartalszahlen: Apple und Amazon übertreffen Erwartungen
-
Guterres-Nachfolge bei der UNO: Costaricanerin nach erster Abstimmung vorn
-
Nach Amoklauf des Sohnes in den USA: Vater muss 15 Jahre in Haft
-
Nach Angriff auf Hafen von Damietta: Ägyptens Präsident warnt vor Eskalation
-
Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab
-
Mehr als 1500 Migranten erreichen spanische Exklave Ceuta - Madrid entsendet Soldaten
-
Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"
-
Zwei Republikaner blockieren Nominierung von Trumps Justizminister Blanche
-
Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern
-
Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"
-
"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott
-
Mindestens neun Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen
-
Uefa droht mit WM-Boykott wegen Investoren-Plänen der Fifa
-
UN-Sicherheitsrat: Auswahlprozess zu Guterres-Nachfolge hat begonnen
-
Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel
-
Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen
-
Explosion und großer Krater in Polen: Offenbar russischer Flugkörper eingeschlagen
-
Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren
-
Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere
-
Atomstromproduktion in mehreren Ländern wegen niedriger Flusspegel unter Druck
-
Getötete 29-Jährige in Trier: Mann und Frau unter Mordverdacht festgenommen
-
Hitzewelle in Deutschland: Mehr Mittel für Hitzeschutz und Klimaanpassung gefordert
-
DWD: Juli war außergewöhnlich warm und trocken - Gewitter zu Monatsende
-
Millionenschaden bei Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt
-
Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
-
Iran-Krieg: US-Wirtschaft kühlt sich deutlicher ab als erwartet
-
George und Amal Clooney fliehen wegen Waldbrand aus Luxus-Anwesen in Südfrankreich
-
IS-Videos auf Social Media verbreitet: Geldstrafe für Mann in Rheinland-Pfalz
-
Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports
-
Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen
-
Ende des Tankrabatts: Inflation steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
-
Nach Anschlag: Berliner CSD-Verein beteiligt sich mit Wagen an Protest in Hamburg
-
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in erster Grundschulklasse tritt in Kraft
-
Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
-
Gefälschte Sprach- und Einbürgerungstests: Mehrere Durchsuchungen in Bayern
Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen
Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat die Relevanz der frühkindlichen Bildung betont und will dazu neben der Kita verstärkt die Familien in die Pflicht nehmen. "Die Bildungsschere tut sich ab der Geburt auf", sagte Prien am Montag bei der Vorstellung des diesjährigen Bildungsberichts. Mehr denn je müsse es daher darum gehen, Kinder im Vorschulalter zu erreichen. Der Bildungsbericht stellte die Themen Chancengerechtigkeit und Fachkräftesicherung in den Mittelpunkt.
Zwar gebe es mit dem im Sommer startenden Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung in Grundschulen und dem Startchancen-Programm zur Förderung sogenannter Brennpunktschulen mittlerweile gute Förderinstrumente, sagte Prien. Jedoch kämen nach wie vor Kinder mit "dramatisch unterschiedlichen Lernausgangslagen" in den Schulen an, sei es mit Blick auf den Wortschatz und die sprachliche Entwicklung oder die sozial-emotionale und die motorische Entwicklung.
Daher gehe es auch um die Frage: "Was passiert eigentlich in den Familien in den ersten Jahren und was passiert in der Kita oder in der Kindertagespflege?" Dem könne nur "in einem sehr engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und Kommunen" begegnet werden sowie in einer horizontalen Zusammenarbeit von Familien, der Kinder- und Jugendhilfe und Institutionen, die sich mit Integration vor Ort beschäftigen, sagte die Bildungsministerin.
Prien will dazu noch vor der Sommerpause das im Koalitionsvertrag angekündigte Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz ins Kabinett bringen. Ein besonderer Schwerpunkt müsse dabei auf dem letzten Kita-Jahr und insbesondere der Sprachförderung in dieser Zeit liegen. "Wir brauchen verpflichtende Sprachstandsebenen und verpflichtende Sprachförderung für die Kinder, die Sprachförderbedarf haben."
Zuhause liege es an den Familien, etwa wieder mehr vorzulesen und die Bildschirmzeit zu reduzieren, die bereits sehr kleine Kinder bekämen. Hier sei mehr Beratungsarbeit nötig. Auch das Schulsystem selbst sei stärker als früher unter Druck, unter anderem durch den Einfluss Sozialer Medien und die zu leistende Integration zugewanderter Kinder, betonte die Ministerin.
Der Bildungsbericht dokumentierte unter anderem rückläufige Kompetenzen im Fach Mathematik: Im Jahr 2024 verfehlte knapp ein Viertel der Schülerinnen und Schüler, die mindestens den Mittleren Schulabschluss anstrebten, den Mindeststandard für diesen Abschluss, neun Punkte mehr als 2018. Die Zahl derer, die ohne einen Abschluss die Schule verließen, stieg auf acht Prozent. Bildungsungleichheit sei dabei nicht nur eine Frage einzelner Schulen oder Bildungsphasen, sondern eine "durchgehende Strukturfrage des Systems".
"Wir reden hier über eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagte auch Prien. In den Bildungseinrichtungen müsse es dabei auch um mehr Flexibilität beim Einsatz und der Qualifizierung von Personal gehen, forderte sie. Das schließe auch umfangreiche Fort- und Weiterbildungen von Lehrkräften und den Weg hin zur "Multiprofessionalität an Schulen" mit ein - Erzieher, Sozialpädagogen und Schulpsychologen seien kein "nice to have", sondern müssten aktiv in die Bildung und Erziehung der Kinder eingebunden werden, um Chancengerechtigkeit herzustellen.
N.Walker--AT