-
Aserbaidschan begnadigt Franzosen nach Streichung zweier Russen von EU-Sanktionsliste
-
Grünes Licht aus Brüssel: Henkel darf Spezialbeschichtungsfirma Stahl kaufen
-
RKI: Drittel der Erwachsenen trinkt mindestens drei alkoholische Getränke pro Woche
-
200 Rinder gestohlen: Viehdiebe in Polen und Brandenburg festgenommen
-
Polizeihubschrauber in Karlsruhe im Einsatz: Mann klettert über Bauzaun an BGH
-
Klopp: "Grillfeuer" soll Flächenbrand entfachen
-
Xavi elektrisiert - van Dijk will Klopps Debüt vermiesen
-
Regierung beschließt digitalen Kassenbon ab 2028
-
Tatverdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 84-Jährige in Hannover ermittelt
-
Metall- und Elektroindustrie: IG Metall pocht auf fünf Prozent mehr Geld
-
Seit Tagen vermisster Taucher tot aus Starnberger See geborgen
-
Wer ist der fetteste Bär Alaskas? Virtuelle Wahllokale geöffnet
-
Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht
-
Bundestag soll Freitag über Neuauflage des Tankrabatts abstimmen
-
Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels
-
Urkunde bei UNO hinterlegt: Deutschland tritt UN-Hochseeschutzabkommen bei
-
Grüne fordern von Linkspartei "Klarheit" bei Antisemitismus und Rauswurf Kocaks
-
Thüringer SPD-Chef Maier gibt Amt auf - Kritik an Bundespartei
-
OECD hebt Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 1,1 Prozent an
-
Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen
-
Kimmich: Fans sollen "stolz auf Deutschland sein"
-
Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen
-
Landtagswahlumfrage für Nordrhein-Westfalen: CDU weiter vorn - AfD legt zu
-
US-geführte Anti-Drogen-Initiative unterstützt Sanktionen gegen 24 kriminelle Netzwerke
-
Nordsee 2025 so warm wie nie - stärkster Eiswinter an Küsten seit 15 Jahren
-
DLRG: 101 Badetote allein im Juni - im Sommer mehr Badetote als im Vorjahr
-
Trump und Venezuelas Übergangspräsidentin in New York erstmals zu Gespräch zusammengetroffen
-
UN-Generaldebatte: Israel weist Macron-Äußerungen über Westjordanland als "grotesk" zurück
-
Alex Bodi und Prof. Dr. Stefan Haupt vereinbaren Kooperation für legendäre Kunstsammlung in Rumänien
-
Besuch von Papst Leo in Frankreich: Friedensbotschaft für Europa
-
Bayern-Frauen nach Dämpfer enttäuscht, aber "stolz"
-
Klopp-Debüt: ter Stegen zurück, Kimmich zentral - Treus Chance?
-
UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet
-
Außergewöhnliche Ehre: Trump empfängt Xi am Flughafen persönlich zum Staatsbesuch
-
Marokkaner wählen neues Parlament
-
Bundestag befragt Pistorius und Linnemann und berät Gesetz gegen K.O.-Tropfen
-
Trump gibt neue Gespräche zwischen USA und Iran bekannt - Witkoff "zuversichtlich"
-
Los Angeles: "Star Wars"-Museum von George Lucas öffnet seine Pforten
-
Selenskyj: Kiew zu Ende von Angriffen auf Energieanlagen bereit - bei Zusage aus Moskau
-
Trump: USA und Iran sprechen in New York drei Stunden miteinander
-
Israel: Rechtsextremist Ben Gvir will nach Wahlen Verteidigungsminister werden
-
Nach 2:0-Führung: Wamser ernüchtert die Bayern-Frauen
-
Hohe Spritpreise und Dürre: Moldau verhängt Notstand in Energie- und Wassersektor
-
Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich
-
Volleyballer scheiden im EM-Viertelfinale aus
-
Erdogan: Welt muss unverzüglich mit Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen
-
München und NRW-Städte bei deutscher Olympia-Bewerbung vorn
-
Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich
-
Erdogan: Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind "inakzeptabel"
-
"Demütig": Merz übt in Unionsfraktion Selbstkritik - und wirbt für Reformen
Günstige Prognose: Renten dürften im Sommer stärker steigen als zunächst erwartet
Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können vom kommenden Jahr an mit deutlich mehr Geld rechnen. Laut dem am Mittwoch im Bundeskabinett beschlossenen Bericht der Rentenversicherung werden ab Juli Rentensteigerungen um 3,73 Prozent erwartet - zunächst war nur mit 3,1 Prozent mehr gerechnet worden. Eine nun optimistischere Prognose über die Kassenlage der gesetzlichen Rentenversicherung könnte zudem Einfluss auf die Beitragsentwicklung haben.
Die tatsächliche Höhe der Rentenanpassung 2026 wird allerdings erst im Frühjahr feststehen. Hintergrund der im Vergleich zum zurückliegenden Sommer günstigeren Schätzung ist vor allem die aktuelle Finanzlage der Rentenversicherung. Diese nahm über das laufende Jahr mehr Geld ein als bisher angenommen, wodurch die Rücklagen der Rentenversicherung weniger stark geschrumpft sind.
Das dürfte sich auch auf die weitere Entwicklung der Renten auswirken, die jährlich zum 1. Juli angepasst werden: Nach der neuen Prognose wird im Juli 2027 mit einem Plus von noch einmal etwa 4,75 Prozent gerechnet, in den Folgejahren allerdings dann mit niedrigeren Steigerungen meist zwischen zwei und drei Prozent. Bis 2039 steigen die Renten absehbar um insgesamt gut 45 Prozent. Dies entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2,8 Prozent pro Jahr.
Bis 2027 wird wegen der günstigen Kassenlage auch mit stabilen Beiträgen gerechnet. Bisher war für 2027 ein Beitragssatzanstieg vorausgesagt worden. Der Beitragssatz liegt derzeit bei 18,6 Prozent. Im Jahr 2028 wird mit 19,8 Prozent gerechnet, 2029 mit 20,0 Prozent. Auch in der langfristigen Berechnung werden leicht steigende Beiträge angenommen.
Bis 2039 dürfte der Satz auf 21,1 Prozent steigen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Zahlungen hälftig. Mit diesen Zahlen werden im Jahr 2029 Einnahmen von 509 Milliarden Euro erwartet - bei Ausgaben in Höhe von 510 Milliarden Euro.
Der Rentenversicherungsbericht geht davon aus, dass die sogenannte Haltelinie bei der Rente bis 2031 bei 48 Prozent des deutschlandweiten Durchschnittslohns stabilisiert wird. Das sieht der derzeit in der CDU/CSU-Fraktion umstrittene Gesetzentwurf der Bundesregierung zu einer Rentenreform vor. Nach dem Auslaufen der Haltelinie werde die Rentenhöhe bis 2039 auf nur noch 46,3 Prozent Prozent des Durchschnittslohns sinken, hieß es weiter.
Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Rentenversicherung 77 Prozent ihrer Einnahmen selbst. Der weit überwiegende Teil davon waren Beitragszahlungen, 0,9 Prozent zudem Erträge aus Vermögen. 23 Prozent der Einnahmen kamen vom Bund und damit aus Steuermitteln. Aus allen Einnahmequellen flossen 2024 insgesamt 402 Milliarden Euro an die Rentenversicherung. Damit waren die Einnahmen rund 20 Milliarden Euro höher als im Vorjahr.
Die Ausgaben lagen im vergangenen Jahr 775 Millionen Euro über den Einnahmen - sie stiegen innerhalb des Jahres um 23 Milliarden Euro auf 402,8 Milliarden Euro. 89,4 Prozent entfielen auf Rentenzahlungen, sieben Prozent auf Zuschüsse zur Krankenversicherung, zwei Prozent auf Leistungen zur Teilhabe und 1,3 Prozent auf Verwaltungs- und Verfahrenskosten.
Trotz der negativen Bilanz verfügt die Rentenversicherung immer noch über ein zweistelliges Milliardenvermögen. Dieses verringerte sich auf rund 51,9 Milliarden Euro. Das Vermögen - die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage - ist gesetzlich vorgeschrieben.
T.Wright--AT