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Rubio: UNO spielt bei Lösung internationaler Konflikte "praktisch keine Rolle"
US-Außenminister Marco Rubio hat den Vereinten Nationen vorgeworfen, bei der Lösung internationaler Konflikte außen vor zu sein. Sie spielten dabei "praktisch keine Rolle", sagte Rubio am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Es seien die USA und deren Führungsstärke gewesen, die einen Waffenstillstand im Gazastreifen erreicht und auch im Ukraine-Krieg dafür gesorgt hätten, dass beide Seiten an einem Tisch zusammengekommen seien.
"Die Vereinten Nationen haben nach wie vor ein enormes Potenzial, als Instrument für das Gute in der Welt zu dienen", sagte Rubio. "Aber wir können nicht ignorieren, dass sie heute bei den drängendsten Fragen, mit denen wir konfrontiert sind, keine Antworten haben und praktisch keine Rolle gespielt haben."
Die UNO sei nicht in der Lage, die schiitischen Geistlichen im Iran vom Bau einer Atombombe abzuhalten. Und in Venezuela seien es ebenfalls die USA, die einen "Drogendiktator zur Rechenschaft" gezogen hätten, sagte Rubio. Dabei bezog er sich auf den Angriff des US-Militärs Anfang Januar in Caracas, bei dem US-Soldaten den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro gefangen nahmen und anschließend in New York ins Gefängnis brachten.
E.Rodriguez--AT