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Knapp an der Rezession vorbei: Deutsche Wirtschaft stagniert im dritten Quartal
Der von der Regierung versprochene Schwung bleibt bislang aus: Deutschlands Wirtschaft ist auch im dritten Quartal von Juli bis September nicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Demnach stiegen im Sommer zwar die Investitionen in Maschinen und Fahrzeuge, die Exporte von Produkten "made in Germany" dagegen nahmen ab.
Das BIP im dritten Quartal blieb im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt unverändert, wie das Statistikamt mitteilte: Die Veränderungsrate lag bei 0,0 Prozent.
Im ersten Quartal des Jahres war das BIP noch um 0,3 Prozent gewachsen, im zweiten Quartal von April bis Juni war es nach revidierten Angaben des Statistikamtes um 0,2 Prozent gesunken. Zunächst hatte das Statistikamt hier einen Rückgang um 0,3 Prozent gemeldet, hob die Veränderungsrate also um 0,1 Prozentpunkte an.
Mit dem nun gemeldeten Nullwachstum entgeht die deutsche Wirtschaft knapp einer technischen Rezession. Nach allgemeiner Definition liegt eine solche vor, wenn die Wirtschaftsleistung in zwei aufeinander folgenden Quartalen zurückgeht.
Es fehle die "wirtschaftliche Dynamik", erklärte die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov. "Die Unternehmen werden weiterhin vor allem durch hohe Kosten, umfangreiche Berichtspflichten und langwierige Verfahren ausgebremst." Die Standortfaktoren in Deutschland seien nach wie vor ein erhebliches Hemmnis für die internationale Wettbewerbsfähigkeit.
"Schwunglos" nannte auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) die übliche Herbstbelebung. Die Zahl der Arbeitslosen ging im Oktober nur um 44.000 zurück. Insgesamt waren im zu Ende gehenden Monat damit 2,911 Millionen Menschen ohne Arbeit, die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte zurück auf 6,2 Prozent. "Die Beschäftigungsentwicklung bleibt schwach und die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nur gering", erklärte BA-Chefin Andrea Nahles.
DIHK-Hauptgeschäftsführerin Melnikov forderte: "Die Politik muss jetzt dringend handeln und die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln verbessern." Den von der Regierung angekündigten Reformen müssten konkrete Taten folgen, die spürbare Entlastungen für die gesamte Wirtschaft bringen. Die Betriebe bräuchten niedrigere Energie- und Arbeitskosten sowie eine früher greifende Senkung der im internationalen Vergleich hohen Steuern, erklärte Melnikov. Es sei "entscheidend", dass die Bundesregierung ihre Reformagenda schnell und konsequent umsetzt.
Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet auch für das gesamte Jahr "kaum mehr" als eine Stagnation. Damit wären zwar die deutlichen Rückgänge des BIP in den Jahren 2023 und 2024 trotz der US-Zölle und der geopolitischen Spannungen gestoppt. Allerdings läge das BIP damit "lediglich auf dem Niveau des Jahres 2019". Die deutsche Wirtschaft sei "praktisch seit sechs Jahren nicht mehr gewachsen".
Das Institut erwartet, dass die Wirtschaft im kommenden Jahr anzieht - dank der Ausgaben des Bundes. Diese expansive Finanzpolitik dürfte aber "nicht viel mehr als ein konjunkturelles Strohfeuer auslösen", denn die deutsche Wirtschaft leide vor allem unter strukturellen Problemen, so das Urteil. "Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen hat sich allgemein spürbar verschlechtert, entsprechend verlieren sie massiv an Marktanteilen."
Die stagnierende deutsche Wirtschaft bremste im dritten Quartal auch das Wachstum im Euroraum. Das EU-Statistikamt Eurostat ging in einer ersten Schätzung am Donnerstag von einem leichten Wachstum von 0,2 Prozent in den 20 Ländern des Euroraums im Verlgeich zum Vorquartal aus. Auch die Wirtschaft in Italien stagnierte, das französische BIP legte hingegen um 0,5 Prozent zu.
M.King--AT