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Verband nennt Kürzung der Förderung für Energieberatung einen "Fehler"
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat die seit Mittwoch geltende Kürzung bei der Förderung von Energieberatungen als "Fehler" kritisiert. In Deutschland seien zwei Drittel aller Wohnungen älter als 50 Jahre - "Energieberatungen sind für viele der erste Schritt zu einer energetischen Sanierung und ein zentraler Schlüssel, um die individuell beste Lösung für das Gebäude zu finden", erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae.
Der Zugang zu Energieberatung sollte daher so niedrigschwellig wie möglich gehalten werden. Andreae forderte, das Fördervolumen für die Energieberatung mit Blick auf das Jahr 2025 "unbedingt" wieder auszuweiten.
Das Bundeswirtschaftsministerium hatte am Montag angekündigt, das Beratungshonorar von Energieberatern nicht mehr im bisherigen Maße zu fördern und nannte als Grund die haushaltspolitische Lage. Demnach sinken die maximalen Zuschüsse von bisher 1300 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser und 1700 Euro bei Häusern mit mehr als drei Wohnungen um jeweils die Hälfte auf 650 Euro und 850 Euro. Die staatliche Förderung für die eigentlichen Sanierungsarbeiten sind von den Kürzungen aber nicht betroffen.
T.Wright--AT