-
"Ein Herz und eine Seele": Chrupalla beschwört Einheit der AfD-Parteispitze
-
Papst macht in Lampedusa auf Schicksal von Migranten aufmerksam
-
AfD-Parteitag eröffnet - Chrupalla: Partei steht bereit zum Regieren
-
Bild: Neuendorf und Watzke fliegen zu Klopp
-
AfD-Parteitag in Erfurt beginnt - massive Gegenproteste
-
Anti-AfD-Bündnis wertet Blockade als Erfolg - Erfurt "antifaschistische Hauptstadt"
-
Hitzewelle in den USA: Parade zum Unabhängigkeitstag abgesagt
-
Polizei: Rund 20.000 Menschen protestieren in Erfurt gegen AfD-Parteitag
-
Frankreich gegen Paraguay ohne Tchouaméni
-
Mertesacker bereit für DFB-Posten
-
AfD-Parteitag in Erfurt: Massive Verkehrsblockaden - Polizei spricht von 15.000 Demonstranten
-
Massenandrang zu Beginn der Trauerfeiern für Chamenei im Iran
-
Trump warnt in Rede zu Unabhängigkeitstag vor "Angriff" auf US-Identität
-
Massive Verkehrsbehinderungen durch Proteste gegen AfD-Parteitag in Erfurt
-
Struff in Wimbledon: "Arsch aufreißen" für das Viertelfinale
-
Proteste gegen AfD-Parteitag in Erfurt: Polizei sperrt Autobahn
-
Frühes Tor reicht: Kolumbien kann weiter träumen
-
Patientenbeauftragter kritisiert Pflicht zum Arztbesuch am ersten Krankheitstag
-
"JUST&T MARRIED!" - Taylor Swift und Travis Kelce sind verheiratet
-
So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr
-
Iran: Offizielle Trauerfeiern für getöteten obersten Führer Chamenei beginnen
-
USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit
-
Beginn des AfD-Parteitag in Erfurt - massive Gegenproteste geplant
-
Großbrand auf Großmarkt in Stuttgart - Mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz
-
Gewitter: FIFA verzichtet auf Verlegung von Mexiko-England
-
Nach langen Spekulationen: Taylor Swift und Travis Kelce sind verheiratet
-
Messi zittert sich weiter - und beendet Kap Verdes WM-Märchen
-
Nach knappen Wahlsieg: Fujimori in Peru offiziell zur neuen Präsidentin erklärt
-
Sprecherin: Taylor Swift und Travis Kelce sind verheiratet
-
Debatte um Krankschreibung: Hausärzte fordern Vorgehen gegen Videosprechstunden
-
Prinz William enthüllt: König Charles III. "hasst Fußball"
-
Iran-Krieg: Frankreich holt in Region entsandten Flugzeugträger wieder nach Hause
-
Klopp will Bundestrainer werden: "Ich bin bereit"
-
Ägypten nach Sieg gegen Australien im Achtelfinale
-
Russland meldet Einnahme der Stadt Kostjantyniwka in der Ostukraine
-
Gewitter: FIFA diskutiert Verlegung von Mexiko-England
-
Bei Rückkehr nach Riga: Schröder führt Basketballer zum Sieg
-
Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen
-
Bericht: Klingbeil plant 2027 mit acht Milliarden Euro zusätzlichen Schulden
-
250. Geburtstag der USA: Papst fordert "Mäßigung" im öffentlichen Diskurs
-
Sprint-Quali: Hamilton holt Pole Position vor Antonelli
-
"Bild": Ermittlungen gegen zwei weitere Verdächtige nach Angriff in Stade
-
Ranghohe Iraner und Gäste erweisen getötetem obersten Führer Chamenei letzte Ehre
-
Überraschung gegen Medwedew: Struff erstmals im Achtelfinale
-
Djokovic zieht mit Federer gleich - auch Sinner weiter
-
CDU-Arbeitnehmer: Geplante Krankschreibung ab Tag eins überdenken
-
Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"
-
Zehn Tote und mehr als 20 Verletzte bei Bombenanschlag in Café in Damaskus
-
UNO ruft wegen "Katastrophe" in al-Obeid im Sudan "rote Alarmstufe" aus
-
Früherer Nationaltorhüter Oliver Kahn mit Bayerischem Verdienstorden ausgezeichnet
Studie: Wirtschaft muss bei wichtigen Rohstoffen widerstandsfähiger werden
Die deutsche Wirtschaft ist einer Studie zufolge stark von Rohstoffen abhängig, deren Importe teils mit erheblichen Risiken behaftet sind. Gerade in wichtigen Wirtschaftszweigen bestünden "teilweise erhebliche Abhängigkeiten von einzelnen als kritisch eingestuften Rohstoffen", teilte die staatliche Förderbank KfW am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund politischer Krisen und Klimarisiken müsse deshalb im Sinne der Rohstoffsicherheit die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet und möglichst widerstandsfähig gestaltet werden.
Für die Studie von IW Consult und Fraunhofer ISI im Auftrag von KfW Research wurden drei mineralische Rohstoffe betrachtet: Kupfer, Lithium und die Gruppe der Seltenen Erden. Eine besondere Bedeutung haben diese Rohstoffe auch für digitale Technologien und Klimaschutztechnik. So spielen Lithium und Selten Erden eine große Rolle für die Elektromobilität, werden aber auch in Smartphones oder Laptops eingesetzt; kupferhaltige Produkte werden unter anderem für elektrischen Ausrüstungen und im Fahrzeugbau verwendet.
Für Deutschland insgesamt hänge 30 Prozent der Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes an der Erzeugung kupferhaltiger Waren, erklärte die KfW. Zehn Prozent beruhen demnach auf der Herstellung lithiumhaltiger Güter und 22 Prozent entstehen bei der Produktion von Waren, die Seltene Erden enthalten. Als "stark rohstoffabhängig" werden die Autoindustrie und die Branchen "elektrische Ausrüstungen" sowie "elektronische und optische Erzeugnisse" eingestuft.
Zugleich ist die Versorgung mit den notwendigen Rohstoffen mit Unsicherheiten verbunden: "Fast ein Drittel der lithiumhaltigen Importe Deutschlands sowie 19 Prozent bei Kupfer und Seltenen Erden gelten als risikobehaftet", erklärte KfW Research. Hervorzuheben sei "das Risiko auf den frühen Verarbeitungsstufen aus global konzentrierter Produktion".
So liege bei der Weiterverarbeitung von Kupfer der Anteil Chinas bei knapp 40 Prozent. Bei Lithium und Seltenen Erden hätten die größten drei Anbieter einen Marktanteil von über 80 Prozent.
Zudem fielen "trotz hinreichend diversifizierter Kupferproduktion" bei den Importen der Rohstoffe einzelne Zulieferer für Deutschland höher ins Gewicht, beispielsweise Russland bei Kupfermetallen. Lithiumkarbonat wiederum beziehe Deutschland zu 72 Prozent direkt aus Chile. Bei den Importen Seltener Erden bestehe "aktuell und wohl auch auf absehbare Zeit eine hohe Abhängigkeit von China".
KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib warb deshalb dafür, beim Thema Rohstoffsicherheit die gesamte Wertschöpfungskette zu berücksichtigen, "vom Abbau bis zum importierten Vorprodukt". Zwar verursache eine widerstandsfähige Rohstoffversorgung "jetzt erst einmal Kosten", erklärte sie. Letztendlich sei sie "aber Voraussetzung, um die grüne und digitale Transformation zu gestalten". Nicht außer Acht gelassen werden dürfe auch ein effizienterer Einsatz von Rohstoffen sowie "die Entwicklung von alternativen Verfahren", um Rohstoffe zu ersetzen.
H.Gonzales--AT