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Djokovic zieht mit Federer gleich - auch Sinner weiter
Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic hat in Wimbledon das Achtelfinale erreicht und sich den nächsten Eintrag in den Geschichtsbüchern gesichert. Durch das 7:5, 6:4, 1:6, 7:6 (7:4) gegen den Franzosen Arthur Rinderknech feierte der Serbe seinen 105. Sieg im All England Club. Damit zog er mit dem achtmaligen Gewinner Roger Federer gleich, der bislang der alleinige Rekordhalter im Männer-Einzel gewesen war.
Auch der italienische Weltranglistenerste Jannik Sinner steht im Achtelfinale. Der Titelverteidiger setzte sich souverän 6:4, 6:3, 6:4 gegen den Weltranglisten-81. Jenson Brooksby aus den USA durch und erreichte im fünften Jahr in Folge das Achtelfinale an der Church Road.
In Wimbledon will Djokovic in diesem Jahr auch nach Titeln mit der Schweizer Tennisikone Federer gleichziehen. Nach seinem starken Auftritt in Runde zwei gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas hatte Djokovic mit Rinderknech, der 2025 Alexander Zverev in der ersten Runde rausgeworfen hatte, aber deutlich mehr Mühe auf dem Centre Court.
Djokovic zog zum 18. Mal in das Achtelfinale an der Church Road ein. Dort wartet nun der Russe Roman Safiullin, der beim 6:3, 6:3, 6:3 überraschend deutlich gegen Joao Fonseca gewann. Das brasilianische Supertalent hatte Djokovic in der dritten Runde der French Open in einem packenden Duell über fast fünf Stunden geschlagen.
Vor den Augen des 100-Meter-Weltrekordhalters Usain Bolt, der in der Royal Box saß, präsentierte sich Rinderknech von Beginn an auf Augenhöhe mit dem großen Favoriten. In den entscheidenden Situationen zog Djokovic aber mit seiner individuellen Klasse das Momentum auf seine Seite.
Scheinbar komfortabel auf Siegkurs, schlug sein französischer Gegner dann aber vor allem dank seines Aufschlagspiels zurück - mit sieben Assen ging der dritte Satz in nur 30 Minuten an Rinderknech. Doch im Gegensatz zur dritten Runde von Paris behielt Djokovic die Nerven.
Sinner zog derweil mit Nicola Pietrangeli gleich. Der erste italienische Grand-Slam-Sieger hatte vor ihm als einziger Spieler seines Landes fünfmal in der Runde der letzten 16 an der Church Road gestanden. Pietrangeli, Ikone seines Sports, war im Dezember im Alter von 92 Jahren gestanden. Sinner trifft nun auf Shintaro Mochizuki aus Japan.
F.Wilson--AT