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Bitcoin wieder im Aufwind: 40.000-Dollar-Marke geknackt
Die Kryptowährung Bitcoin ist nach einem spektakulären Absturz im vergangenen Jahr wieder im Aufwind. Ihr Wert stieg am Montag erstmals seit Mai vergangenen Jahres wieder über die Marke von 40.000 Dollar (knapp 37.000 Euro). Grund sind die Aussichten auf die Zulassung eines Bitcoin-Indexfonds (ETF) in den USA, was Investitionen in die Währung deutlich vereinfachen würde.
Am Montagmorgen mitteleuropäischer Zeit wurden Bitcoins für 40.700 Dollar gehandelt. Damit ist die Währung weiterhin weit von ihrem Rekordwert von 69.000 Dollar entfernt, den sie 2020 erreicht hatte. Doch der Anstieg zeigt eine deutliche Erholung des Kurses nach einer Reihe von Skandalen und Unternehmenspleiten im Kryptosektor.
FTX, die zweitgrößte Kryptobörse der Welt, war im vergangenen Jahr pleite gegangen. Ihrem Chef Sam Bankman-Fried drohen bis zu 110 Jahre Gefängnis nach einer Verurteilung wegen Finanzbetrügereien. Die größte Kryptobörse, Binance, steckt ebenfalls in der Krise. Ihr Chef Changpeng Zhao trat im vergangenen Monat zurück und bekannte sich der Geldwäsche schuldig. Auch er wird voraussichtlich ins Gefängnis müssen.
Dennoch prüft die US-Börsenaufsicht derzeit den Antrag des Vermögensverwalters Grayscale auf einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds sowie die Anträge anderer Unternehmen, darunter Blackrock und Arkinvest. Spätestens am 10. Januar wird mit einer Entscheidung über den Antrag von Arkinvest gerechnet.
P.Smith--AT