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Aktie von chinesischem Baukonzern Evergrande erneut abgestürzt
Die Aktie des kriselnden chinesischen Baukonzerns Evergrande ist erneut abgestürzt. Bei Handelsbeginn am Montagmorgen in Hongkong sackte der Wert zunächst um rund 25 Prozent ab und erholte sich dann wieder etwas. c
Die örtlichen Behörden hatten am Samstag mitgeteilt, dass eine nicht näher genannte Zahl an Mitarbeitern der Finanztochter Evergrande Wealth Management festgenommen worden sei. Sie machten dabei weder genauere Angaben zu Zahl oder Identität der Festgenommenen noch zu den Vorwürfen gegen sie. In ihrer Erklärung forderte die Polizei lediglich die Öffentlichkeit auf, Betrugsverdachtsfälle zu melden.
Evergrande hat Schulden in geschätzter Höhe von über 300 Milliarden Euro angehäuft und steht im Mittelpunkt der Krise des chinesischen Bausektors. Chinas Behörden hatten 2020 mit Beschränkungen bei der Kreditbeschaffung auf die ausufernden Verschuldung der Branche reagiert. Besonders bei Evergrande führte dies zu Zahlungsausfällen und Projektabbrüchen.
Am Freitag hatte die nationale Finanzaufsichtsbehörde grünes Licht für die Übernahme der insolventen Versicherungstochter von Evergrande, Evergrande Life Insurance, gegeben. Käufer ist ein dafür geschaffenes neues staatliche Unternehmen namens Haigang Life Insurance.
T.Wright--AT