-
Reaktor in südfranzösischem Akw Golfech wegen hoher Flusstemperaturen abgeschaltet
-
USA stimmen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu
-
Grünes Licht aus Karlsruhe: Bundestag kann über Gesundheitsreform entscheiden
-
Eilklagen gegen Abstimmung über Reformen scheitern vor Bundesverfassungsgericht
-
Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt
-
Burnham zunächst weiter einziger Kandidat für Starmer-Nachfolge in Großbritannien
-
Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später
-
Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen Stopp von Kassenreform und Heizungsgesetz
-
Brand auf Nordseeinsel: Vogelwart als einziger Bewohner von Trischen gerettet
-
Die Königin der Rockballade: Britische Sängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Koalition einigt sich auf Bafög-Erhöhung
-
Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports
-
Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen
-
Absatz bei Porsche im ersten Halbjahr um 16 Prozent zurückgegangen
-
EuGH: Tagebuch der Anne Frank darf auf Niederländisch in Internet stehen
-
Bargeld per App: EU-Parlament stimmt für Einführung des digitalen Euro
-
SAP vermeidet EU-Wettbewerbsstrafe - Zusagen an EU-Kommission angenommen
-
Mehr Mieterschutz: Mieterbund begrüßt geplantes Gesetz - Kritik von Eigentümern
-
Britische Rocksängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Vergütung von Dax-Aufsichtsratschefs 2025 im Schnitt bei 465.000 Euro
-
Nach Fund von toten Neugeborenen in Berlin Jugendliche tatverdächtig
-
Undichter Motor bei Gebrauchtwagen: Kaufvertrag nicht automatisch aufgelöst
-
Zehn Jahre Haft für tödliche Attacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
-
Grüne werfen Merz soziale Kälte und Versagen in Klimakrise vor
-
Schriftstellerin Christine Wunnicke erhält in diesem Jahr Georg-Büchner-Preis
-
Erdogan verteilt bei Nato-Gipfel Revolver als Gastgebergeschenk
-
Aktionstag der IG Metall gegen Sparpläne bei Volkswagen hat begonnen
-
Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
-
EuGH: Deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung gilt nicht als staatliche Beihilfe
-
Hitzewelle in Deutschland: RKI schätzt mindestens 5100 hitzebedingte Todesfälle
-
Europäischer Gerichtshof stärkt Widerrufsrecht bei Streaming-Abos
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten
-
Merz: USA haben Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt
-
Missbrauchsurteil: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen
-
Sachsen-Anhalt: Vier Jahre altes Mädchen von Hund zu Tode gebissen
-
"Wir liefern": Merz verteidigt im Bundestag Bilanz der Koalition gegen Kritik
-
Frankreichs Außenminister Barrot gibt dem Iran die Schuld an US-Angriffen
-
Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona
-
Energieberater kritisieren kurzfristige Förderkürzungen für Heizungstausch
-
Grüne kritisieren geplante Abschaffung von Kindersofortzuschlag
-
Bierkisten auf der Fahrbahn: Kamener Kreuz teilweise gesperrt
-
Deutsche Exporte im Mai erneut gestiegen - vor allem in die USA
-
Oberstes Gericht Südkoreas bestätigt Haftstrafe gegen Ex-Präsident Yoon
-
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn - knappe rot-rot-grüne Mehrheit
-
Polizei: Sechster Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
US-Demokrat Platner zieht nach Vergewaltigungsvorwürfen Senatskandidatur zurück
-
Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück
-
Zweite Nacht in Folge: USA greifen Iran an - Teheran attackiert US-Stützpunkte
-
Debüt naht: Segner erstmals auf der Bank der All Blacks
-
Wieder kein Deutscher am Sachsenring: "Nicht zufriedenstellend"
Verbände fordern Festhalten an ambitioniertem Klimaschutz bei Gebäuden in der EU
Mehrere Umweltorganisationen und Sozialverbände haben die Bundesregierung aufgefordert, sich auf EU-Ebene weiter für verpflichtende Sanierungen bei Gebäuden einzusetzen, die bei der Energieeffizienz schlecht abschneiden. "Wir brauchen einen ambitionierten Klimaschutz, der für jeden bezahlbar sein muss", sagte Thomas Engelke vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die EU verhandelt derzeit über eine neue Gebäuderichtlinie.
Der Vorschlag der EU-Kommission, der gerade in Trilog-Verhandlungen mit dem Rat und dem Parlament beraten wird, sieht vor, dass die aktuell energetisch schlechtesten Gebäude bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verbindlich saniert werden müssen. So sollen etwa Gebäude aus den untersten Energieeffizienzklassen G oder H bis 2030 in die jeweils höhere Klasse aufsteigen. Die Maßnahmen sollen mit Förderungen, insbesondere für Menschen mit geringerem Einkommen, einhergehen.
Die Bundesregierung hat sich bisher für diese sogenannten Mindesteffizienzstandards (MEPS) in der Gebäuderichtlinie eingesetzt. Der Vorschlag der EU-Kommission sei ein grundsätzliche wichtiges und entscheidendes Instrument zur Erreichung der Klimaziele, heißt es im Gebäude-Sofortprogramm des Bundesbauministeriums und des Wirtschaftsministeriums.
Die Verbände wie der Deutsche Naturschutzring, der Sozialverband VdK oder die Deutsche Umwelthilfe befürchten jetzt allerdings, dass die Regierung ihre Position "deutlich aufweichen" könnte. Eine Kehrtwende der Bundesregierung von ihrer bisherigen Unterstützung EU-weiter MEPS in Verbindung mit wirksamen sozialen Schutzmaßnahmen könnte sich europaweit blockierend auf den Schutz des Klimas und von Haushalten mit niedrigem Einkommen auswirken, kritisierten die Verbände am Donnerstag.
Die FDP-Parteispitze hatte im Juli EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aufgefordert, die Pläne zur EU-Gebäuderichtlinie zurückzuziehen. Und auch Bauministerin Klara Geywitz (SPD) erklärte, dass sie eine "allgemeine Sanierungspflicht per Gesetz" ablehne. Eine Änderung der deutschen Position zu diesem Zeitpunkt wäre nach Ansicht der Verbände allerdings "alarmierend".
Der EU-Gebäudesektor ist ihren Angaben zufolge für 40 Prozent des EU-Energieverbrauchs und 36 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. "Ohne klare, rechtliche Vorgaben für die energetische Sanierung würden europaweit die Haushalte mit niedrigem Einkommen schutzlos bleiben gegenüber steigenden Wohn- und Energiekosten", warnten die Sozialverbände.
G.P.Martin--AT