-
Neuer Schufa-Score soll Verbrauchern einfachen Einblick in Bewertung geben
-
Israel: Irans Sicherheitschef Laridschani und Basidsch-Anführer Soleimani getötet
-
Vermeintlichen Nebenbuhler getötet: Lebenslange Haft für 35-Jährigen in Sachsen
-
"Letzte Verteidigungswelle": Weitere Durchsuchungen bei rechtsextremer Zelle
-
Pariser Bürgermeisterwahl offener denn je: Ex-Kulturministerin Dati hofft auf Sieg
-
AfD will Goldreserven aus dem Ausland zurückholen
-
Zoll entdeckt mehr als eine Million illegale Zigaretten in Geschirrspülerkartons
-
Tödliches Gewaltverbrechen in Odenwald: Fünf Festnahmen in Hessen und Spanien
-
Präsident: Ecuador hat Ziele im Süden Kolumbiens attackiert
-
Laporta bestätigt: Flick verlängert in Barcelona bis 2028
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Jahre Haft wegen Korruption für früheren Polizist
-
Zehneinhalb Jahre Haft nach tödlichem Streit in Frankfurt am Main
-
Wirtschaftsinstitut Ifo: Sondervermögen bislang fast komplett zweckentfremdet
-
Weitere Razzia bei rechtsextremer Zelle "Letzte Verteidigungswelle"
-
Zahl von Geburtskliniken seit Wiedervereinigung halbiert
-
EuGH: Kirchenaustritt allein ist kein Grund für Kündigung
-
Preise für neue Verträge gestiegen: Iran-Krieg erreicht laut Verivox Gaskunden
-
Zahl von Mehrlingsgeburten geht weiter zurück
-
Taliban: Rund 400 Tote nach pakistanischem Angriff auf Kabul
-
EU-Migrationskommissar: Derzeit keine größere Fluchtbewegung von Iran nach Europa
-
Bundesregierung will Verdopplung der Rechenzentrumskapazität bis 2030
-
CDU-Politiker hält Bundeswehr-Einsatz in Hormus für sinnvoll - SPD hält dagegen
-
Razzia bei Verdächtigem in Hamburg: 50 Kilogramm sprengstoffgeeignete Stoffe entdeckt
-
Mindestens 23 Tote bei mutmaßlichen Selbstmordanschlägen in Nigeria
-
Zwei Menschen in Bistro in hessischem Raunheim erschossen - Täter flüchtig
-
Seider und Peterka punkten: Wichtige Siege im Playoff-Rennen
-
Unklare Lage bei Draisaitl: "Nicht viele Informationen"
-
Botschaft: Iran berät mit Fifa über Verlegung von WM-Spielen nach Mexiko
-
Siegesserie der Magic vorbei: "Einen Schritt zu langsam"
-
Iran-Krieg: Angriffe in irakischer Hauptstadt Bagdad - Mindestens vier Tote
-
Ghana mit drei Bundesliga-Spielern gegen Deutschland
-
WM: Iran verhandelt mit FIFA über Spielverlegung nach Mexiko
-
Matthäus lobt DFB-Team: "Gesehen, dass sie es können"
-
Iran: Schah-Sohn gründet Komitee für Wahrheits- und Justizkommission
-
Chile beginnt mit Bauarbeiten an Grenzbefestigungen zu Peru und Bolivien
-
Nvidia-Chef rechnet bis einschließlich 2027 mit Umsatz von einer Billion Dollar
-
Kündigung nach Kirchenaustritt: EuGH entscheidet über kirchliches Arbeitsrecht
-
Prozess gegen mutmaßlich von Russland beauftragte Spione beginnt in Stuttgart
-
Urteil wegen Polizeigewalt gegen Gelbwesten 2018 wird verkündet
-
Merz empfängt EU-Parlamentspräsidentin Metsola zu Antrittsbesuch
-
EU-Umweltminister beraten über Abkehr vom Verbrenner-Aus
-
Bauministerin Hubertz fordert Mutterschutz für selbstständige Frauen
-
Totaler Stromausfall in Kuba - Trump will Karibikinsel "nehmen"
-
Kennedy Center in Washington: Direktorium genehmigt zweijährige Renovierungsarbeiten
-
BioNxt unterzeichnet strategische Vereinbarung zur Vermarktung in Eurasien nach Erteilung des Patents für Cladribin-ODF in Eurasien und Europa
-
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation
-
US-Richter stoppt Impf-Kurswechsel unter Trump
-
Israels Präsident nennt Iran-Krieg "Wendepunkt" für den Nahen Osten
-
Irans Blockade der Straße von Hormus: Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten
-
Nach Angriff auf jüdische Schule: Amsterdamer Polizei verbreitet Bilder von Verdächtigen
Expertenrat bewertertet deutsche Klimaschutzmaßnahmen als unzureichreichend
Nach Überzeugung des Expertenrates für Klimafragen ist der in Deutschland angepeilte Abbau der CO2-Emission ohne ein grundlegendes Umsteuern nicht mehr zu schaffen. "Mit einem 'Weiter so' werden wir die Klimaziele 2030 definitiv nicht erreichen", sagte die Vizechefin des Gremiums, Brigitte Knopf, bei der Vorlage des ersten Zweijahresgutachtens zum Klimaschutz am Freitag in Berlin. Demnach gingen die Treibhausgasemissionen aber spürbar zurück - und zwar temperaturbereinigt um 27 Prozent zwischen 2000 und 2021.
Es gebe zwar "Effizienzgewinne", sagte der Vorsitzende des Expertenrates, Hans-Martin Henning, bei der Vorstellung des Gutachtens. Diese würden aber "beispielsweise durch das allgemeine Wirtschaftswachstum, größere Wohnfläche oder gestiegene Transportleistungen konterkariert".
Um die Klimaziele doch noch zu erreichen, müssten "alle Hebel" in Bewegung gesetzt werden, betonte die Vizechefin Knopf. Bislang liege der Schwerpunkt auf Maßnahmen wie dem Ausbau der erneuerbaren Energien oder dem Einsatz von Wärmepumpen. Nötig sei aber auch der "Rückbau des Alten", wie etwa im "fossilen Heizungsbestand". Zudem mahnte sie Verhaltensänderungen an - etwa durch Preisanreize oder Informationen für die Menschen.
In dem gesetzlich vorgeschriebenen Zweijahresgutachten heißt es, zu dem Rückgang der Treibhausgasemissionen um 27 Prozent habe die Energiewirtschaft fast die Hälfte beigetragen, insbesondere ab dem Jahr 2014. In den Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie seien demgegenüber die größten effizienzbedingten Minderungserfolge in der ersten Dekade bis 2010 erzielt worden.
"Danach folgte eine Phase der Stagnation oder sogar eines leichten Emissionsanstiegs", stellte der Expertenrat fest. Erst infolge der Covid-19-Pandemie sei in der Industrie und im Verkehr wieder ein Emissionsrückgang zu verzeichnen gewesen, der sich 2021 jedoch erneut umgekehrt habe.
"Die bisherigen Raten bei der Emissionsreduktion reichen bei weitem nicht aus, um die Klimaschutzziele für 2030 zu erreichen – weder in der Summe noch in den einzelnen Sektoren", erklärte Ratsmitglied Thomas Heimer. "Die jährlich erzielte Minderungsmenge müsste sich im Vergleich zur historischen Entwicklung der letzten zehn Jahre mehr als verdoppeln." Im Industriesektor sei etwa eine zehnfache und bei Verkehr sogar eine 14-fache Erhöhung der durchschnittlichen Minderungsmenge pro Jahr notwendig.
"Dieses Gutachten belegt eindrucksvoll das Komplettversagen der Ampel-Regierung im Klimaschutz", erklärte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch. Dabei untersuche der Expertenrat nicht einmal, ob die Maßnahmen ausreichen, die Erderwärmung tatsächlich auf unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Er bewerte lediglich, ob die Regierung bestehende Gesetze einhält. Und da sei die Aussage eindeutig: "Diese rot-grün-gelbe Bundesregierung versagt im Klimaschutz und hält nicht einmal das Gesetz der Vorgängerregierung ein."
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht vor allem Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) in der Pflicht. Allein mit Prämien und Anreizen, wie sie sich vor allem die FDP vorstelle, seien die erforderlichen Fortschritte im Verkehrsbereich nicht zu erreichen.
Die Umweltschutzorganisation WWF sprach von einer "düsteren" Bilanz des Expertenrates. "Bisher führen die Maßnahmen in keinem Sektor auf den richtigen Pfad zu den Klimaschutzzielen 2030", erklärte die Klimaschutz-Expertin des WWF Deutschland, Viviane Raddatz. Die Bundesregierung reise "mit einem schwierigen Zeugnis im Gepäck" zur am Sonntag beginnenden Weltklimakonferenz in Ägypten.
A.Clark--AT