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Tod von Kleinkind in überhitztem Auto - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem überhitzten Auto in Baden-Württemberg wird gegen dessen Mutter wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Stuttgart am Donnerstag mit. Das etwa 20 Monate alte Mädchen war nach Polizeiangaben am Mittwoch leblos in einem Auto in der Gemeinde Schorndorf entdeckt worden und trotz sofort eingeleiteten Reanimationsversuchen gestorben.
Wie die Polizei in Aalen mitteilte, soll die 44-jährige Mutter ihr Kind bei hochsommerlicher Hitze stundenlang in dem Fahrzeug vergessen und erst nach mehreren Stunden nach ihm geschaut haben. Es war demnach nach einem entsprechenden Hinweis am Mittwochnachmittag im Wagen entdeckt worden, medizinische Hilfe durch den Rettungsdienst kam zu spät. Das Mädchen starb noch vor Ort. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.
Eine Obduktion des toten Babys soll den Ermittlern zufolge genauere Erkenntnisse zu den Todesumständen bringen. Wann das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchungen vorliegen könnte, war zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaftssprecherin äußerte sich dazu nicht.
In Schorndorf hatten am Mittwoch hochsommerliche Temperaturen von um die 30 Grad geherrscht. Über Deutschland breitet sich aktuell eine Hitzewelle aus. Laut Deutschen Wetterdienst steigen die Temperaturen in einigen Teilen am Donnerstag und Freitag in der Spitze bis auf 38 Grad.
M.O.Allen--AT