-
Mindestens 188 Tote bei Erdbeben in Venezuela - Internationale Hilfe läuft an
-
Berüchtigtes US-Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" schließt
-
Rüdiger und Raum starten gegen Ecuador
-
Durchbruch nach langem Streit: Bund und Länder einig bei Kommunal-Entlastung
-
Merz: Koalition wird Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wiederherstellen
-
Frankreich und Italien wollen Nachfolge-Truppe für Unifil im Libanon organisieren
-
Bund und Länder einigen sich auf Finanzentlastung für Kommunen
-
"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot
-
Emails sollen künftig viele Behörden-Formulare ersetzen
-
Einigung auf Rechtsstaatspakt: Länder bekommen halbe Milliarde Euro für Justiz
-
Bericht: Bund zahlt bis zu 7,2 Milliarden für Einstieg bei Panzerhersteller KNDS
-
Migration: Oberstes US-Gericht bestätigt Trump-Kurs in zwei Grundsatzfällen
-
Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela
-
Noosha Aubel und Dietmar Woidke: Wie Potsdam ein schwerstbehindertes Kleinkind im Stich lässt
-
Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen
-
Maria siegt weiter - im Halbfinale gegen Ostapenko
-
Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies
-
Bericht: FIA hebt Amtszeitbegrenzung auf
-
Großbritannien verzeichnet neuen Hitzerekord - Viele Notfalleinsätze in London
-
Bundestag wählt Juristen Hennemann zum neuen Bundesdatenschutzbeauftragten
-
600 Ferkel ohne Wasser: Autobahnpolizei stoppt Tiertransport bei Hitze in Bayern
-
Ungarn: Scharfe Kritik an Magyars Plan zur Absetzung des Präsidenten
-
Bob-Ass Friedrich macht bis Olympia 2030 weiter
-
Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Oberstes US-Gericht entscheidet zugunsten von Bayer im Glyphosat-Streit
-
Infrastrukturgesetz: Lob aus Wirtschaft - Kritik von Umweltschützern
-
Erdbeben erschüttern Venezuela - Dutzende Todesopfer und schwere Schäden
-
Rubio: USA wollen keine Einigung mit dem Iran "um jeden Preis"
-
"Wer bestellt, bezahlt": Länder hoffen bei Treffen mit Merz auf Durchbruch
-
Geldwäsche für nigerianische Mafia: Zwölf Angeklagte in München verurteilt
-
Österreichische Schützen unterwegs: 34 Langwaffen in Reisebus in Bayern entdeckt
-
Konferenz in Danzig: Werben um private Investoren für den Wiederaufbau der Ukraine
-
Neues Gutachten bringt Debatte über AfD-Verbot wieder in Schwung
-
Ryanair streicht Gebühr für Familiensitzplatz - allerdings "widerwillig"
-
Trump stößt republikanische Parteikollegen mit Wutausbruch vor den Kopf
-
Berufssoldat stirbt bei Unfall auf Truppenübungsplatz in Rheinland-Pfalz
-
Gericht: Familienurlaub mit Mutter auch ohne Einwilligung von Kindsvater möglich
-
DB-Chefin Palla schraubt Ziele nach unten - 80 Prozent Pünktlichkeit erst 2035
-
Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße
-
Onley verpasst Tour de France wegen Schulterverletzung
-
Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest
-
Rubio warnt vor Gebühren für Straße von Hormus als Präzedenfall weltweit
-
Leistungssprung bei Mikrochips: IBM stellt neue Technologie vor
-
Grünen-Fraktionschefinnen fordern neuen Anlauf für AfD-Verbotsverfahren
-
Frankreich bringt zum fünften Mal Öltanker der russischen Schattenflotte auf
-
Hitzewelle in Frankreich bringt weitere Rekorde
-
Rekordverdächtig heiße Nacht in Deutschland: 26,2 Grad in Rheinland-Pfalz
-
Merz auf Wiederaufbaukonferenz: Wir stehen "Seite an Seite" mit der Ukraine
-
Gutachten: AfD-Verbotsverfahren hätte wahrscheinlich Erfolg
-
Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet
Gold in Manila, Gold in Riga: Basketballer sind Europameister
Gold für den Weltmeister, das Double ist perfekt! Zwei Jahre nach dem Coup von Manila haben die deutschen Basketballer in Riga auch den Europameistertitel geholt. Das Team um Kapitän Dennis Schröder feierte im Finale ein 88:83 (40:46) über die Türkei und gewann die zweite EM-Krone, es ist die insgesamt vierte Medaille bei einer EuroBasket nach 1993 (Gold), 2005 (Silber) und 2022 (Bronze) für eine Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB).
Gleichzeitig ist es das dritte Edelmetall für die goldene Generation mit Anführer Schröder, lediglich bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 war das Team zuletzt leer ausgegangen.
Wie schon bei der WM 2023 stürmte die deutsche Mannschaft mit neun Siegen aus neun Spielen zum Titel, dadurch gelang der Eintritt in einen erlesenen Kreis. Gleichzeitig Welt- und Europameister waren zuvor nur die Sowjetunion, Jugoslawien sowie Spanien gewesen. So hatte etwa Bundestrainer Àlex Mumbrú, der bei der EuroBasket wegen einer Erkrankung an der Seitenlinie von Assistenzcoach Alan Ibrahimagic vertreten wurde, als Spieler mit den Spaniern 2006 WM- und 2009 EM-Gold gewonnen.
Im Duell der einzigen beiden im Turnierverlauf ungeschlagenen Teams war Isaac Bonga (20 Punkte) bester Werfer der deutschen Mannschaft. Aufseiten der Türken, die ihre dritte Medaille bei einem großen Turnier nach WM-Silber 2010 und EM-Silber 2001 holten, war in der lettischen Hauptstadt vor allem Alperen Sengün (28) kaum zu stoppen.
Für das große Spiel in der Arena Riga war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeflogen, auch aus der Heimat gab es viel Unterstützung. "Bringt Gold nach Hause", hatte etwa Weltmeistercoach Gordon Herbert per Videobotschaft mitgeteilt, auch Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann drückte dem DBB-Team ("haben einen guten Geist") die Daumen.
Gold, nur Gold zählte, seit Beginn der Vorbereitung war nichts als der Titel das Ziel gewesen. "Wir spielen nicht für Silber", betonte Franz Wagner noch einmal vor dem Finale gegen die starken Türken, die zuvor unter anderem Vizeweltmeister und Turnierfavorit Serbien sowie den späteren Bronzegewinner Griechenland (im Halbfinale) geschlagen hatten.
Beim "Auswärtsspiel" in Riga, die türkischen Fans waren klar in der Überzahl, unterlief der deutschen Mannschaft gegen einen hellwachen Gegner ein Fehlstart (2:13/3. Minute). Schnell gelang die Antwort, obgleich Schröder bis zur Pause von der Rolle war. Der Point Guard biss sich an der Abwehr die Zähne aus und blieb mehr als 15 Minuten ohne Wurf aus dem Feld.
Franz Wagner übernahm in der Offense und war kaum zu bremsen, auch Tristan da Silva traf stark. Doch Schlüsselspieler Alperen Sengün, der "Kopf der Schlange" (Schröder), kam bei den Türken immer besser ins Spiel und dominierte vor dem Gang in die Kabine.
Mit einem Dreier brach Schröder kurz nach Wiederbeginn den Bann, das hochklassige Duell vor 11.00 Zuschauern war völlig offen, vor den letzten zehn Minuten hieß es aus deutscher Sicht 66:67. Schröder traf erst zum 84:83 (39.), dann 18,7 Sekunde vor Schluss zum 86:83 und an der Freiwurflinie zum 88:83. Die Türkei hatte keine Antwort mehr, der Jubel war grenzenlos. Am Montag wird die Mannschaft - wie nach dem WM-Triumph - in Frankfurt am Main empfangen.
R.Garcia--AT