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Nach Bieterstreit mit Netflix: Paramount besiegelt Übernahme von Warner Bros.
Mega-Fusion in Hollywood: Nach dem Bieterstreit mit Netflix hat Paramount Skydance die Übernahme des US-Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) unter Dach und Fach gebracht. Paramount und Warner Bros. unterzeichneten am Freitag eine entsprechende Vereinbarung. Das Geschäft hat ein Volumen von 110 Milliarden Dollar (gut 93 Milliarden Euro). Paramount erwirbt die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsender, dazu gehört auch der Nachrichtensender CNN.
Der US-Streamingdienst Netflix hatte sich am Donnerstag aus der Übernahmeschlacht zurückgezogen. Zuvor hatte Paramount ein verbessertes Angebot vorgelegt, das von WBD als "überlegen" eingestuft wurde.
Die Übernahme muss nun noch von den WBD-Aktionärinnen und -Aktionären bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 20. März bestätigt und von den Regulierungsbehörden, insbesondere der Medienaufsichtsbehörde FCC, genehmigt werden.
Der Bieterwettstreit hatte auch eine politische Seite: Netflix-Mitgründer Reed Hastings gilt in den USA als einer der größten Spender der oppositionellen Demokraten. Paramount-Chef David Ellison und sein Vater Larry Ellison, seinerseits Chef des Softwareanbieters Oracle, unterstützen dagegen US-Präsident Donald Trump.
R.Lee--AT