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Ronaldo zerstört deutschen Traum vom "Titelchen"
Ausgerechnet der ewig junge Cristiano Ronaldo hat Deutschland aus dem "Titelchen"-Traum in der Nations League gerissen. Der 40 Jahre alte Weltstar erzielte im Halbfinale von München den Siegtreffer zum 2:1 (0:0) der Portugiesen gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Die stark ersatzgeschwächte Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann spielt damit am Sonntag in Stuttgart nur um Platz drei.
Florian Wirtz (48.) hatte die deutsche Mannschaft zunächst mit Köpfchen in Führung gebracht. Portugal, 2019 erster Sieger der Nations League, ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und drehte mächtig auf: Erst traf Francisco Conceicão (63.), und dann eben Ronaldo (68.) - im 220. Länderspiel zum 137. Mal.
Für die deutsche Mannschaft war es erst die zweite Niederlage in den vergangenen 18 Spielen nach dem Aus im EM-Viertelfinale gegen Spanien. Statt um die erste Trophäe seit dem Sieg beim Confed Cup 2017 geht es nun am Sonntag in Stuttgart (15.00 Uhr) gegen den Verlierer des Halbfinales zwischen Frankreich und Spanien.
Der Plan war freilich ein anderer. Die Bedeutung des Gewinns der Nations League wäre auf keinen Fall zu unterschätzen gewesen, wie der Bundestrainer schon vor dem Spiel gegen Portugal betont hatte: "Es ist ein Titel, der uns sehr guttun würde, wir brennen alle drauf."
Das Ziel war klar, die Voraussetzungen auch: zehn Spieler hatte Nagelsmann aus den Plänen für das Final Four streichen müssen. Es fehlen ihm die Säulen Antonio Rüdiger, Jamal Musiala und Kai Havertz, auch Angelo Stiller und Alternativen wie Nico Schlotterbeck oder Tim Kleindienst. Der Bundestrainer musste also tüfteln.
Ergebnis: Vor Rückkehrer Marc-André ter Stegen, der erstmals seit September im deutschen Tor stand, bildete Robin Koch als zentraler Verteidiger gemeinsam mit Jonathan Tah und Waldemar Anton eine Dreier-Abwehr. Die Doppel-Sechs besetzte Aleksandar Pavlovic mit Leon Goretzka.
Und ganz vorne ... kam Nick Woltemade zu seinem Debüt in der A-Mannschaft, jedoch erst mit zehnminütiger Verspätung, weil 50 Minuten vor dem Anpfiff ein heftiger Hagelschauer niedergeprasselt war. Die Torhüter hatten ihr Aufwärmprogramm abbrechen müssen.
Nagelsmann hatte am Vorabend noch vor dem schnellen Umschalten der Portugiesen gewarnt - und erlebte genau das, nicht zuletzt, weil die neuformierten deutsche Elf Abstimmungsprobleme offenbarte, Ronaldo nutzte dies zu einem ersten Schuss auf ter Stegen (7.).
Die deutsche Mannschaft benötigte eine ganze Weile, um eine Struktur zu finden. Gleich der ersten guten Kombination über Pavlovic und Florian Witz folgte dann aber eine erste gute Chance durch, ja, Woltemade (19.) - und gleich darauf eine durch Goretzka (21.).
Danach hatte Deutschland, immer wieder angetrieben und gecoacht von Nagelsmann, mehr Spielkontrolle gegen variable und schnelle Portugiesen, die fortwährend die Positionen wechselten. Allerdings: Der Spielaufbau bei der DFB-Elf haperte, war zu fehlerhaft.
Wie gut, dass sich Wirtz und Kimmich nicht aus der Ruhe bringen ließen, auch nicht von einer Großchance von Ronaldo (47.), der in seinem 220. Länderspiel Portugals Führung nur knapp verpasste. Wirtz erkämpfte sich den Ball, Kimmich chippte ihn zurück auf Wirtz - und der machte es mit Köpfchen.
Portugal aber blieb ruhig - und nutzte nun konsequent die Abstimmungsprobleme in der deutschen Mannschaft. Beim Ausgleich durch Conceicão, dessen Vater beim 3:0 gegen Deutschland bei der EM 2000 zweimal getroffen hatte, kam der eingewechselte Robin Gosens nicht hinterher - und Ronaldo konnte dann keiner mehr am Torschuss hindern. Ter Stegen verhinderte danach noch Schlimmeres.
Th.Gonzalez--AT