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Schweizer "Rebell" leitet FC Bayern gegen Inter
Der Schweizer Sandro Schärer ist von der UEFA mit der Leitung des Viertelfinal-Hinspiels zwischen dem FC Bayern und Inter Mailand (Dienstag, 21.00 Uhr/Prime Video) beauftragt worden. Der 36-Jährige aus Buttikon im Kanton Schwyz ist bereits seit 2015 FIFA-Schiedsrichter. Vor seiner Karriere als professioneller Unparteiischer arbeitete Schärer nach einem Studium für Sport und Geographie als Aushilfslehrer und Skilehrer.
Schärer spielte einst selbst Fußball, er galt dabei als "Rebell" auf dem Platz, wie der Tagesanzeiger über ihn schrieb: Er habe sich regelmäßig echauffiert, oft reklamiert "und glaubte, den Spielleiter belehren zu müssen". Schärer selbst sagte über sich: "Ich war ein Schwieriger, ganz schlimm." Dabei habe er aber immer das Gefühl gehabt, "ich könne und müsse dem Schiri helfen". Sein Vater überzeugte Schärer schließlich, Schiedsrichter zu werden.
In der Champions League pfiff Schärer bislang vier Spiele, allesamt in dieser Saison - und drei mit deutscher Beteiligung: In der Ligaphase die Begegnungen zwischen Bayer Leverkusen und der AC Mailand (1:0) sowie RB Leipzig gegen FC Liverpool (0:1), im Achtelfinale dann das 2:1 von Borussia Dortmund beim OSC Lille. Darüber hinaus leitete er vor der Saison das UEFA-Supercup-Finale zwischen Real Madrid und Atalanta Bergamo sowie zwei Spiele bei der EM 2024 in Deutschland.
P.Smith--AT