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Skiathlon ohne Hennig - Carl als Trumpf
Langlauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig verzichtet bei der Nordisch-WM in Trondheim auf den Skiathlon am Sonntag und wird ihr erstes Rennen bei den Titelkämpfen in Norwegen erst am Dienstag über 10 km bestreiten. Dies teilte DSV-Cheftrainer Peter Schlickenrieder mit.
"Der Skiathlon wird ein harter Wettkampf. Folglich müssen wir uns überlegen, wie viel wir unseren Besten im Hinblick auf die Teamevents zumuten können", sagte Schlickenrieder am Samstag: "Katha ist im Skating-Stil nicht so stark, dass sie eine Chance hätte, um das Podium mitzulaufen. Im Klassik-Zehner hat sie aber immer die Chance, sich ganz vorne zu platzieren, auch wenn sie keine Topform hat. Deshalb liegt der Fokus ganz klar auf den 10 km und den Teamwettbewerben."
Die 28 Jahre alte Hennig war 2022 in Peking Olympiafünfte im Zehner, der damals ebenfalls klassisch gelaufen wurde - das Rennen wird bei Großereignissen abwechselnd im klassischen und freien Stil ausgetragen. Im Weltcup stand sie bei Klassik-Zehnern bereits fünfmal auf dem Podest.
In der laufenden Saison hatte die Oberwiesenthalerin allerdings mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und fehlte bei der Tour de Ski, sie muss daher mit ihren Kräften im Hinblick auf die Staffel am Freitag und womöglich auch auf einen Einsatz im Klassik-Teamsprint am Mittwoch mit ihren Kräften haushalten. Im Teamsprint hatte Hennig 2022 mit Victoria Carl damals ebenfalls im klassischen Stil Olympia-Gold gewonnen.
Carl führt das deutsche Aufgebot im Skiathlon über jeweils 10 km im klassischen und freien Stil am Sonntag (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) an. "Wir haben ein starkes Team am Start, aber Vici ist sicher unser Trumpf", sagte Schlickenrieder. Neben Carl (Zella-Mehlis) gehen Pia Fink (Bremelau), Helen Hoffmann (Oberhof) und Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg) an den Start.
W.Stewart--AT