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"Dann lebt der Traum noch": Bayer gibt nicht auf
Inmitten der Enttäuschung über den neuerlichen Rückschlag versuchte sich Lukas Hradecky kämpferisch zu geben. "Es wird nicht einfacher. Aber wenn wir nächste Woche siegen sollten, lebt er noch", sagte der Kapitän des Double-Gewinners Bayer Leverkusen mit Blick auf das Gipfeltreffen am kommenden Wochenende gegen Bayern München. "Er" - der Meistertraum, der mit der Nullnummer in Wolfsburg wieder ein ganzes Stück unrealistischer geworden ist.
Acht Punkte beträgt der Rückstand des Titelverteidigers auf den Rekordmeister, am Samstag (18.30 Uhr/Sky) geht es für die Werkself um alles. Das musste schließlich auch Hradecky einsehen. "So wie die Bayern im Moment drauf sind", könne Leverkusen die Schale ohne einen Heimsieg "fast abschreiben. Der Abstand ist einfach zu groß geworden", betonte der 35-Jährige. Und "selbst dann", wenn Bayer gewinnen sollte, "ist es schwierig. Wir haben nicht gedacht, dass sie so stark spielen."
Auch Leverkusen selbst spiele zwar bei weitem "keine schlechte" Saison, verlor erst ein einziges Mal. Doch Hradecky sieht "einen deutlichen Unterschied" zur Titelsaison im Vorjahr. "Die Spiele, die wir momentan unentschieden spielen, haben wir letztes Jahr gewonnen. Daher kommen die acht Punkte." Mit dem neuerlichen Dämpfer werde es "nicht leichter, unser Ziel, unseren Traum zu erreichen", so der Finne.
K.Hill--AT