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Sprint-Queen Thompson-Herah sagt für Olympia ab
Die Jamaikanerin Elaine Thompson-Herah, Olympiasiegerin 2016 und 2021 über die 100 m sowie 200 m, muss ihren Traum vom nächsten Gold in Paris begraben. Die 31-Jährige sagte ihre Teilnahme an den Sommerspielen (26. Juli bis 11. August) am Mittwoch wegen einer Achillessehnenverletzung ab. "Ich bin verletzt und am Boden zerstört, dass ich die Olympischen Spiele in diesem Jahr verpasse, aber letztendlich geht es um Sport und meine Gesundheit steht an erster Stelle", schrieb Thompson-Herah in einer Erklärung in den Sozialen Netzwerken.
Die Sprinterin hatte zuvor bereits mitgeteilt, auf die Teilnahme über 200 m in Paris zu verzichten. Ihre Konzentration sollte dem 100-m-Lauf gelten, kurz vor der jamaikanischen Olympia-Ausscheidung zog sie nun zurück.
Bei ihrem letzten Rennen Anfang des Monats in New York war Thompson-Herah über 100 m in 11,48 Sekunden Letzte geworden - ihre Bestzeit liegt bei 10,54. Sie hatte von der Bahn getragen werden müssen und verließ das Stadion wortlos.
Am Mittwoch erklärte sie nun, dass sie sofort die Schwere ihrer Verletzung erkannt habe. "Ich setzte mich auf den Boden, weil ich nicht den geringsten Druck auf mein Bein ausüben konnte, während ich von der Bahn getragen wurde", schrieb sie. Bei einer ärztlichen Untersuchung sei dann ein "kleiner Riss" in der Achillessehne festgestellt worden.
"Ich ging mit dem festen Vorsatz nach Hause, weiter zu pushen und mich auf die Nationalmannschaft vorzubereiten, um eine weitere Chance zu bekommen, an meinen dritten Olympischen Spielen teilzunehmen, aber mein Bein hat es nicht zugelassen", schrieb die 31-Jährige voller Bedauern. Ihre Karriere wolle sie fortsetzen. Bei Weltmeisterschaften ist die Sprint-Queen noch ohne Einzel-Gold.
A.Moore--AT