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Skiathlon: Hennig verpasst erste WM-Medaille denkbar knapp
Katharina Hennig hat bei der Nordischen Ski-WM in Planica nach einer starken Vorstellung die erste deutsche Langlauf-Medaille seit zwölf Jahren denkbar knapp verpasst. Die Teamsprint-Olympiasiegerin von Peking lief im Skiathlon über 15 km auf den vierten Rang, zum Podest fehlten nur 5,3 Sekunden. Gold ging an die Schwedin Ebba Andersson.
Die noch immer letzte deutsche Langlauf-Medaille bei einer WM hatte 2011 die Männer-Staffel mit Bronze geholt. Eine deutsche Einzel-Medaille gab es zuletzt 2009, bei den Frauen sogar 2003 mit Sprint-Silber durch Claudia Künzel.
Hennig (Oberwiesenthal), die 2017 bei der WM im finnischen Lahti mit Platz zehn im Skiathlon ihr zuvor bestes WM-Ergebnis verbucht hatte, musste im zweiten Rennteil im von ihr weniger geliebten freien Stil die drei Top-Läuferinnen ziehen lassen. Als zweitbeste Deutsche lief Pia Fink (Bremelau) auf den 14. Rang. Katherine Sauerbrey (25, Steinbach-Hallenberg) komplettierte auf Rang 21 das gute deutsche Ergebnis.
Andersson setzte sich nach 38:11,8 Minuten vor ihrer schwedischen Teamkollegin Frida Karlsson durch. Bronze ging an die Norwegerin Astrid Öyre Slind.
Mit dem gelungenen Start sammelte Hennig auch Selbstvertrauen für die Staffel am Donnerstag und das abschließende 30-km-Rennen am Samstag. Der Skiathlon sei für sie ohnehin "der Wettkampf zum Reinkommen", hatte die 26-Jährige bereits im Vorfeld betont: "Meine Konzentration gilt eher der Staffel und dem Dreißiger".
W.Moreno--AT