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Kreis wird neuer Eishockey-Bundestrainer
Harold Kreis tritt die Nachfolge von Toni Söderholm als Eishockey-Bundestrainer an. Das gab der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Montag bekannt. Kreis, der zuvor als Coach bei den Schwenninger Wild Wings in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) tätig gewesen war, erhält einen Vertrag bis 2026. Assistenztrainer wird der frühere Nationalspieler Alexander Sulzer.
Söderholm, ursprünglich mit einem Vertrag bis 2026 ausgestattet, hatte Mitte November nach vier Jahren überraschend aufgehört und war zum Schweizer Spitzenklub SC Bern gewechselt.
"Ich habe schon viel erlebt in meiner Karriere, aber jetzt als Bundestrainer zu arbeiten, ist etwas ganz Besonderes für mich. Es ist eine große Ehre für mich", sagte Kreis am Montag. "Wir freuen uns sehr über den heutigen Tag. Wir haben ein Anforderungsprofil gehabt, nachdem uns Toni Söderholm verlassen hat. Diese Entscheidung ist sehr, sehr positiv für die Zukunft des deutschen Eishockeys", sagte DEB-Vizepräsident Andreas Niederberger.
Der 64 Jahre alte Kreis arbeitete bereits bei der Heim-WM 2010 in Köln und Mannheim und den folgenden Ausgaben 2011 und 2012 als Co-Trainer für die DEB-Auswahl. Es folgten Trainerstationen bei den Adlern Mannheim, dem EV Zug in der Schweiz, der Düsseldorfer EG und zuletzt in Schwenningen. Seine größten Erfolge an der Bande hatte der gebürtige Kanadier 2006 mit dem HC Lugano und 2008 mit den ZSC Lions gefeiert, die er als Cheftrainer zur Schweizer Meisterschaft führte.
"Mit Harold Kreis und Alexander Sulzer ist es uns gelungen, ein Trainer-Team für den DEB zu gewinnen. Die beiden haben das Potenzial, unsere sehr gut aufgestellte Herren-Nationalmannschaft dauerhaft unter die besten acht Nationen der Weltspitze zu führen", sagte DEB-Präsident Peter Merten.
Kreis gilt als Trainer, der Defensiv-Eishockey präferiert, Söderholm hatte deutlich offensiver spielen lassen und damit Erfolg gehabt.
T.Sanchez--AT