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Krawalle in Brüssel nach Belgiens Pleite gegen Marokko
Nach der bitteren WM-Pleite der belgischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Marokko ist es in der Hauptstadt Brüssel zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Polizeiangaben zufolge verwüsteten "einige Dutzend Personen" am Sonntagnachmittag rund um das 0:2 (0:0) der Roten Teufel in Katar Teile der Innenstadt und attackierten die Sicherheitskräfte.
Bereits vor dem Abpfiff der Partie sollen die Gewalttäter die Konfrontation mit den Ordnungskräften gesucht haben, dadurch sei "die öffentliche Sicherheit gefährdet" worden. Ein Journalist sei durch einen Feuerwerkskörper im Gesicht verletzt worden, daraufhin setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein.
Neben Pyrotechnik verwendeten einige der zum Teil mit Stöcken bewaffneten Täter Wurfgeschosse. Andere setzten eine Straße in Brand und zerstörten eine Ampel. Insgesamt waren rund 100 Beamte im Einsatz.
Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, bestimmte Teile des Stadtzentrums zu meiden. Einige U-Bahn-Stationen und Straßen wurden gesperrt, um Menschenansammlungen zu vermeiden.
Dem belgischen Nationalteam um den Ex-Bundesliga-Star Kevin De Bruyne droht nach der überraschenden Niederlage das Vorrundenaus. Am Donnerstag wartet mit Vize-Weltmeister Kroatien der vermeintlich stärkste Gegner.
M.Robinson--AT