-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Deutsches Rettungsschiff "Rise Above" legt in Hafen in Italien an
Das Rettungsschiff "Rise Above" der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline hat in einem Hafen in Italien angelegt. Wie die Dresdner Organisation am Dienstag mitteilte, durften alle 89 Flüchtlinge an Bord das Schiff im Hafen von Reggio Calabria verlassen. Damit sei die fünftägige "Odyssee" für die Betroffenen vorerst zu Ende.
Die "Rise Above" hatte bei drei Rettungseinsätzen im Mittelmeer am vergangenen Donnerstag 95 Menschen aufgenommen, darunter auch mehrere Babys. Zwei Menschen wurden am Samstag und vier am Sonntag aus medizinischen Gründen von Bord geholt. Die Vorsitzende von Mission Lifeline, Hermine Poschmann, erklärte, nach bis zu sieben Tagen auf See, darunter fünf Tage auf der "Rise Above", hätten viele der Geretteten unter Seekrankheit und Erschöpfung gelitten.
Italiens neue Regierung unter der ultrarechten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat einen restriktiven Kurs im Umgang mit Bootsflüchtlingen angekündigt. Innenminister Matteo Piantedosi ist der Meinung, dass die Länder, unter deren Flagge die Rettungsschiffe fahren, für die geretteten Migranten an Bord verantwortlich sind.
Nach Wochen auf See durfte am Sonntag das unter deutscher Flagge fahrende Schiff "Humanity 1" der Organisation SOS Humanity in Catania auf Sizilien anlegen. 144 Menschen, hauptsächlich Minderjährige und Frauen, durften an Land gehen. 35 Männer mussten aber an Bord bleiben.
Am Sonntagabend war auch die "Geo Barents", die von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenze betrieben wird und unter norwegischer Flagge fährt, in den Hafen von Catania eingelaufen. Die italienischen Behörden erlaubten 357 Migranten, unter ihnen auch Kinder, das Schiff zu verlassen, während 215 weitere an Bord bleiben mussten.
Der ebenfalls in Norwegen registrierten "Ocean Viking" der Hilfsorganisation SOS Méditerranée haben die italienischen Behörden dagegen immer noch keinen Hafen zugewiesen. Das Schiff befand sich am Dienstagmorgen vor Syrakus vor Sizilien, wie ein AFP-Fotograf an Bord berichtete.
Für die 234 Geretteten an Bord sei die Situation "unerträglich", erklärte SOS Méditerranée am Montag. Nach 17 Tagen an Bord sei die psychische Belastung groß, viele der Geretteten litten unter Schlaflosigkeit, Angst und Depressionen.
P.A.Mendoza--AT