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Israelische Soldatin durch Schüsse in Ost-Jerusalem getötet
Nach einem tödlichen Angriff auf eine israelische Soldatin an einem Kontrollpunkt in Ost-Jerusalem fahnden die israelischen Sicherheitskräfte nach dem Täter. Nach Polizeiangaben erlag die 18-jährige Soldatin ihren Verletzungen, nachdem sie am Samstagabend durch Schüsse auf den Kontrollpunkt nahe dem palästinensischen Flüchtlingslager Schuafat getroffen worden war. Ein 30-jähriger Israeli kam mit einem Kopfschuss ins Krankenhaus, zwei Grenzpolizisten wurden durch Splitter leicht verletzt.
Die Polizei sperrte den Tatort ab, dutzende Polizisten bewachten die Zugänge nach Ost-Jerusalem. Drei junge Palästinenser wurden nach Polizeiangaben wegen mutmaßlicher Verstrickung in den Angriff festgenommen.
Zuvor waren am Samstag bei einem israelischen Militäreinsatz in der Stadt Dschenin im Westjordanland nach palästinensischen Angaben zwei palästinensische Jugendliche erschossen worden. Der Einsatz richtete sich laut der israelischen Armee gegen ein 25-jähriges Mitglied der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad, das in dem Gebiet auf israelische Soldaten geschossen habe.
Laut Armee wurden die israelischen Soldaten bei dem Einsatz mit Sprengsätzen und Molotowcocktails beworfen, woraufhin sie auf die Angreifer geschossen hätten.
Seit einer Reihe anti-israelischer Anschläge Anfang des Jahres ist die Lage in der Region stark angespannt. Die israelische Armee hat ihre Einsätze im Norden des von Israel besetzten Westjordanlands verstärkt, insbesondere in Nablus und Dschenin, wo militante Palästinenser aktiv sind.
W.Nelson--AT