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Ukraine sieht nach Explosion auf Brücke zur Krim "Spur nach Russland"
Nach der Explosion einer Lkw-Bombe auf der Brücke zur annektierten ukrainischen Halbinsel Krim führt die Spur nach Ansicht der ukrainischen Präsidentschaft nach Russland. "Es ist erwähnenswert, dass der explodierte Lastwagen allen Anzeichen nach von der russischen Seite auf die Brücke fuhr", erklärte der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak am Samstag.
"Die Antworten sollten also in Russland gesucht werden", fügte Podoljak hinzu. "Das alles weist eindeutig auf eine Spur nach Russland hin."
Bei der Explosion am frühen Samstagmorgen kamen russischen Angaben zufolge drei Menschen ums Leben, sieben Tankwaggons eines Güterzugs gerieten in Brand. Am Nachmittag wurde der Verkehr auf der Brücke wieder aufgenommen. Wer hinter der Explosion stecken könnte, blieb zunächst im Dunkeln.
Der Besitzer des Lastwagens konnte nach russischen Angaben identifiziert werden. Es handele sich um einen Einwohner der südlichen russischen Region Krasnodar, erklärten russische Ermittler, ohne den Namen des Mannes zu nennen. Demnach wurden an seinem Wohnsitz Ermittlungen eingeleitet, die dokumentierte Fahrtroute des Lastwagens werde überprüft.
Die Führung in Moskau hatte immer betont, die Brücke sei trotz der Militäroffensive in der Ukraine sicher. Das russische Anti-Terror-Komitee machte zunächst keine Angaben zu dem Vorfall. Der Präsident des von Russland auf der Krim eingesetzten Regionalparlaments, Wladimir Konstantinow, sprach aber von einem Schlag durch "ukrainische Vandalen".
T.Wright--AT