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Hybride Angriffe: Große Mehrheit wünscht sich starken Staat
Im Fall eines hybriden Angriffs wünscht sich die Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger einen handlungsfähigen Staat und starke Behörden. Nach einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Digitalverbands Bitkom befürworten drei Viertel (75 Prozent) zur Abwehr hybrider Angriffe eine Ausweitung der Überwachungsbefugnisse der Sicherheitsbehörden. Fast zwei Drittel (63 Prozent) sind für eine staatliche Informationskampagne zum Verhalten bei solchen Angriffen, 45 Prozent wünschen sich regelmäßige bundesweite Übungen.
Laut der Bitkom-Umfrage sehen viele Bürgerinnen und Bürger Deutschland insgesamt nur mäßig auf hybride Angriffe vorbereitet, also auf eine Kombination von digitalen Attacken, Sabotageaktionen und Desinformationskampagnen. Nur eine knappe Mehrheit von 56 Prozent sieht demnach die Polizei gut gegen solche Attacken gewappnet, 47 Prozent sagen das für die Bundeswehr. Dahinter folgen mit Abstand etwa gleichauf das Gesundheitswesen mit Krankenhäusern und Ärzten (38 Prozent), die öffentliche Verwaltung (37 Prozent) und Unternehmen (36 Prozent). Schlusslicht ist die Bevölkerung selbst, die nur 32 Prozent für gut vorbereitet halten.
Deutschland müsse sich besser auf hybride Angriffe vorbereiten, "und zwar auf allen Ebenen", erklärte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. "Dazu gehören unbedingt auch bessere Informationen für die Menschen im Land." Alle sollten wissen, welche Maßnahmen schon heute sinnvoll sind, und was sie bei hybriden Angriffen tun können, forderte der Bitkom-Präsident.
Fast jede und jeder Zweite (47 Prozent) tritt der Umfrage zufolge außerdem für so genannte "Hack-Backs" ein, will also, dass die Bundeswehr ihrerseits mit Cyberangriffen gegen feindliche Hackergruppen zurückschlägt. Ein Drittel (33 Prozent) möchte sogar, dass massive Cyberangriffe auf einen Nato-Staat wie ein militärischer Angriff betrachtet werden. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) spricht sich für eine deutliche Förderung der deutschen Sicherheitsindustrie aus. 61 Prozent der Befragten wünschen sich von der Bundesregierung, die hybriden Angreifer zu benennen (61 Prozent).
Die verlässlichsten Informationen zu hybriden Angriffen und ihren Folgen erwartet die Bevölkerung vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dem 82 Prozent vertrauen. Knapp dahinter liegen private TV- und Radio-Sender mit 77 Prozent. Den Informationen von Parteien, Behörden, Ministerien und Organisationen wie Gewerkschaften vertrauen 64 Prozent, fast ebenso viele überregionalen sowie internationalen Print- und Onlinemedien (je 63 Prozent). Danach folgen regionale und lokale Print- und Onlinemedien (57 Prozent), Youtube-Kanäle (42 Prozent) sowie soziale Netzwerke (41 Prozent).
Aber auch an den politischen Rändern verorteten Medien vertraut jeweils rund ein Drittel der Menschen: 34 Prozent gaben das für weit rechts verortete Medienportale oder Blogs an, 33 Prozent für weit links verortete Angebote. Nachrichtengruppen bei Messenger-Diensten vertrauen ebenfalls 33 Prozent.
Für die nach Angaben des Verbands repräsentative Studie ließ Bitkom 1263 Menschen ab 16 Jahren befragen.
F.Wilson--AT