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Dreierpacker Valverde im Glück: "Von diesen Nächten träumt man"
Real Madrids Matchwinner Federico Valverde hielt sich nach seiner Champions-League-Gala nicht mit falscher Bescheidenheit auf. "Es war unglaublich, von diesen Nächten träumt man", sagte der stolze Dreierpacker nach seiner entfesselten Leistung beim 3:0 (3:0) gegen Manchester City bei Movistar. Grätsche hinten, Laufduell im Mittelfeld, drei Tore vorne: Valverde war im einseitigen Achtelfinal-Hinspiel im Estadio Santiago Bernabéu überall.
"Es ist lange her, dass ich ein Spiel wie dieses genossen habe. Ich bin wirklich glücklich, aber vor allem, weil die Mannschaft gewonnen hat", sagte der Kapitän. Den Sieg hatte das Team vor allem ihm zu verdanken. In Abwesenheit der Superstars Kylian Mbappé und Jude Bellingham drückte der Uruguayer dem unterhaltsamen Duell seinen Stempel auf - und stieß damit die Tür zum Viertelfinale gegen Bayern München ganz weit auf.
"Er ist der Maßstab", lobte Real-Coach Álvaro Arbeloa: "Alles, was ein Spieler von Real Madrid sein sollte, ist Fede Valverde." Die spanische Presse überschüttete ihn mit Lob. "Er war Alfredo Di Stéfano, Toni Kroos, Cristiano Ronaldo und Kylian Mbappé in einer Person", schrieb die Marca.
Zu Beginn seiner Gala verschaffte Valverde seinem Torhüter einen Assist: Nach einem langen Ball von Torhüter Thibaut Courtois ließ der Uruguayer seinen Bewacher mit dem ersten Ballkontakt stehen, mit dem zweiten City-Keeper Gianluigi Donnarumma ins Leere rutschen. Nach einem Zuspiel von Vinicius Junior erhöhte er mit einem platzierten Schuss zum 2:0 und ließ noch kurz vor der Pause ein Kunststück folgen. Einen Lupfer von Brahim Diaz hob Valverde den Ball im Strafraum über City-Verteidiger Marc Guéhi und vollendete per Volley. Vinicius vergab zudem noch einen Foulelfmeter (57.).
Das Duell gegen den deutschen Rekordmeister scheint damit nur noch Formsache. Am Dienstagabend hatten die Bayern furios 6:1 (3:0) bei Atalanta Bergamo gewonnen. Die Viertelfinals finden am 7./8. und 14./15. April statt.
Doch Valverde warnte vor Übermut. "Die Spiele in Manchester sind sehr hart. Wir müssen dort so auftreten, als stünde es 0:0, und hart arbeiten", forderte er. Doch, das gab er unverhohlen zu: "Wir haben gezeigt, dass wir Großes erreichen können, wenn die Mannschaft zusammenarbeitet."
A.Moore--AT