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Stromversorgung nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin "nahezu wieder hergestellt"
Die Stromversorgung im Südwesten von Berlin ist vier Tage nach dem mutmaßlichen linksextremistischen Anschlag nach Angaben der Netzbetreibers "nahezu wieder hergestellt". Das teilte Stromnetz Berlin am Mittwoch mit. Nach Angaben von Berlins Wirtschafts- und Energiesenatorin Franziska Giffey (SPD) waren am Mittwochnachmittag noch etwa 550 Haushalte und 42 Gewerbebetriebe ohne Strom, die Zahl verringerte sich demnach laufend.
Nach der Herstellung provisorischer Hochspannungsleitungen am Tatort am Teltowkanal hatte der Stromnetzbetreiber am Mittwochvormittag begonnen, die zuletzt noch etwa 20.000 betroffenen Haushalte und 850 Betriebe wieder zu versorgen. Der Prozess sollte demnach schrittweise verlaufen. Zuvor wurden Menschen aufgefordert, Notstromaggregate abzuschalten und weitere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um mögliche Schäden an Anlagen zu vermeiden.
Bis Mittwochnachmittag seien "wahrscheinlich alle" betroffenen Berliner wieder am Netz, sagte Giffey bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der verantwortlichen Behörden. Die Lage sei damit aber "noch nicht vorbei". Weitere komplizierte Bauarbeiten an einer zweiten Stelle liefen noch und müssten beendet werden, um das Netz endgültig zu stabilisieren. Zudem müsse die teils unterbrochene Heizungsversorgung wieder anlaufen. Das gelte unter anderem für zuletzt noch 3000 Fernwärmekunden.
H.Gonzales--AT