-
Neue Hitzekorde in Deutschland - Abkühlung aber in Sicht
-
Venezuela: Suche nach Erdbeben-Überlebenden hält an - bislang mehr als 1400 Tote
-
Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen
-
Neue Angriffe Irans und der USA schüren Furcht vor Kollaps der Friedensbemühungen
-
EU aktiviert Katastrophenschutz-Mechanismus für Venezuela-Hilfe
-
Dämpfer für Wüst: CDU in NRW verliert in Umfrage - AfD zweitstärkste Kraft
-
Radfahrer wird von Zug überfahren und stirbt
-
Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen
-
Neuer nächtlicher Temperaturrekord: 29,4 Grad in Sachsen gemessen
-
USA und Iran greifen trotz Waffenruhe erneut an - Golfstaaten unter Beschuss
-
Aberwitziges "Endspiel": Österreich und Algerien weiter
-
Joker Messi mit Freistoß-Tor: Argentinien besiegt Jordanien
-
Albanien: Erneut Tausende Menschen bei Demonstration gegen Kushner-Bauprojekt
-
Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert Sofortprogramm für Klimaanlagen
-
US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen
-
Historischer Erfolg: DR Kongo im Sechzehntelfinale
-
Spektakuläres Remis: Ronaldo verpasst Gruppensieg
-
Mileis Kabinettschef tritt wegen Korruptionsvorwürfen zurück
-
Zittersieg gegen Ghana: Kroatien im Sechzehntelfinale
-
Mit Rekordmann Kane: England müht sich zum Gruppensieg
-
US-Streitkräfte: "Mehrere Ziele" im Iran angegriffen
-
Brief an Wadephul: Politiker fordern Überstellung von Maja T. nach Deutschland
-
Zehntausende Menschen feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest
-
Schicksalsschlag: Gakpo trauert um ungeborenes Kind
-
Kabayel neuer WBC-Weltmeister: "Unglaublich"
-
Schnelles Wiedersehen mit Schiedsrichter Jayed
-
Triple: Koch erneut deutsche Meisterin im Straßenrennen
-
Trotz Hitze: Zehntausende feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest
-
Formel 1: Verstappen crasht - Russell holt Pole Position
-
Hitzerekord in Deutschland nach vorläufigen Daten mit 41,5 Grad erneut gebrochen
-
Lahm: Kimmich muss ins Mittelfeld
-
Völler bleibt locker: "Ich bin völlig beruhigt"
-
Erdbeben in Venezuela: Baby nach 32 Stunden lebend aus Trümmern gerettet
-
Hisbollah lehnt zwischen Israel und Libanon geschlossene Vereinbarung vehement ab
-
Früherer EU-Parlamentarier Chatzimarkakis führt saarländische FDP in Landtagswahl
-
Deutscher Wetterdienst: Deutschland steuert auf erneuten absoluten Hitzerekord zu
-
Extreme Hitze in Deutschland belastet Infrastruktur und Rettungsdienste
-
Finale von Eastbourne: Maria unterliegt Keys
-
Rettungsdienst in Köln an "Kapazitätsgrenze" - zu viele Einsätze wegen Hitze
-
DESG verkündet Einigung - Athleten fordern Zugeständnisse
-
Erdbeben in Venezuela: Hoffnung auf Überlebende in La Guaira schwindet
-
Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab
-
Trotz Waffenruhe: Iran und USA greifen einander erneut an
Berlinale und Cannes fordern Freilassung von iranischen Filmemachern
Nach der Festnahme von drei iranischen Filmemachern binnen einer Woche haben die Berlinale-Leitung und die Organisatoren des Filmfestivals von Cannes deren sofortige Freilassung gefordert. "Die Festnahme ist ein weiterer Verstoß gegen die Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst", hieß es in einer Erklärung der Berlinale-Leitung am Montag. Der iranische Filmemacher und Berlinale-Gewinner Jafar Panahi wurde am Montag festgenommen. Am Freitag waren bereits der ebenfalls international preisgekrönte Filmemacher Mohammad Rasoulof sowie dessen Kollege Mostafa Aleahmad festgenommen worden.
"Wir fordern die iranischen Behörden auf, die inhaftierten Filmemacher umgehend auf freien Fuß zu setzen", erklärte das Leitungsduo der Berlinale, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. Auch die Organisatoren des Filmfestivals von Cannes erklärten, sie verurteilten die Festnahmen der Regisseure sowie "die Welle der Repression" gegen Künstler im Iran "aufs Schärfste" und forderten deren sofortige Freilassung.
Panahi wurde nach Informationen der iranischen Nachrichtenagentur Mehr abgeführt, als er am Montag bei der Staatsanwaltschaft in Teheran den Fall seines am Freitag festgenommenen Kollegen Rasoulof ansprechen wollte. Es gebe noch keine Informationen über den Grund für Panahis Festnahme oder zu den anderen in der vergangenen Woche Festgenommen, berichtete Mehr.
Panahi war 2010 festgenommen und später wegen "Propaganda gegen das Regime" zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden; auch wurde ihm verboten, Filme zu drehen, Drehbücher zu schreiben oder sich gegenüber Medien zu äußern. Panahi wurde vorgeworfen, im Jahr 2009 Proteste gegen die Wiederwahl des ultrakonservativen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad unterstützt und kritische Filme gedreht zu haben.
Da er das Land nicht verlassen darf, konnte er zwei internationale Auszeichnungen nicht persönlich entgegen nehmen - 2015 hatte Panahi den Goldenen Bären der Berlinale für seinen Film "Taxi Teheran" sowie 2018 den Preis in Cannes für das beste Drehbuch für seinen Film "Drei Gesichter" erhalten.
Sein Kollege Rasoulof bekam 2020 den Goldenen Bären für seinen Film "Doch das Böse gibt es nicht" sowie im Jahr 2017 den Hauptpreis in der Sektion Un Certain Regard in Cannes für "Ein integrer Mann". Auch er konnte die Preise nicht abholen, da er das Land nicht verlassen darf.
Laut staatlicher Nachrichtenagentur Irna wurde Rasoulof vergangene Woche zusammen mit seinem Kollegen Mostafa Aleahmad wegen "Anstiftung zur Unruhe" festgenommen. Den beiden Männern wird laut Irna vorgeworfen, sie hätten nach dem verheerenden Einsturz eines Hochhauses mit 43 Toten in Abadan im Mai Demonstrationen unterstützt und "die psychologische Sicherheit der Gesellschaft gestört".
2018 hatte Teheran Bitten des US-Regisseurs Oliver Stone ignoriert, Panahi zur Premiere von "Drei Gesichter" nach Cannes reisen zu lassen. Um auf seine Abwesenheit aufmerksam zu machen, wurde ein Sitzplatz für ihn freigelassen. Trotz der Repressionen will Panahi im Iran bleiben: "Ich liebe mein Land und würde trotz all der Einschränkungen nie woanders leben wollen", hatte der Filmemacher einmal gesagt.
Iranische Behörden haben in den vergangenen Wochen mehrere Kritiker festgenommen, darunter den prominenten Reformpolitiker Mostafa Tadschsadeh wegen "gegen die Sicherheit des Staates gerichteter Umtriebe".
A.Ruiz--AT