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Mindestens sechs Tote bei Attentat in Jerusalem - Israel weitet Gaza-Offensive aus
Bei einem der tödlichsten gegen Israel gerichteten Attentate seit Beginn des Gaza-Kriegs sind am Montag in an einer Bushaltestelle in Ostjerusalem mindestens sechs Menschen getötet worden. Israels Außenminister Gideon Saar sprach von einer Tat zweier palästinensischer "Terroristen". Am Abend kündigte Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Ausweitung des Militäreinsatzes in der Stadt Gaza an und rief die dort verbliebenen Bewohner auf, diese umgehend zu verlassen.
Den Anschlag verübten die beiden Täter am Eingang des Viertels Ramot. Nach Angaben des Rettungsdiensts Magen David Adom wurden insgesamt acht weitere Menschen bei dem Angriff verletzt, fünf davon schwer. Magen David Adom zitierte einen Rettungssanitäter mit den Worten, er habe am Tatort eine "sehr schwierige Lage" vorgefunden, mehrere Verletzte hätten auf der Straße und auf dem Bürgersteig gelegen.
Ein Mitglied der Sicherheitsbehörden und ein bewaffneter Zivilist hätten noch vor Ort das Feuer der Attentäter erwidert und die Angreifer "neutralisiert", erklärte die Polizei. Der Tod der Attentäter sei offiziell bestätigt worden.
Regierungschef Netanjahu besuchte den Tatort nach einer Sitzung mit den israelischen Geheimdienstchefs. Israel befinde sich "an mehreren Fronten im Krieg gegen den Terrorismus", sagte er und fügte an: "Diese Mörder stärken unsere Entschlossenheit, den Terrorismus zu bekämpfen."
Staatspräsident Isaac Herzog schrieb im Onlinedienst X von einem "fürchterlichen Angriff", der daran erinnere, dass Israel gegen das "absolut Böse" kämpfe. Das Attentat verurteilten unter anderem UN-Generalsekretär António Guterres, Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreich und Vertreter der EU.
Die israelische Armee war nach eigenen Angaben am Montagabend nahe dem Tatort im Einsatz, um nach "Verdächtigen" zu fahnden. Dabei würden palästinensische Dörfer nahe Ramallah im besetzten Westjordanland eingekreist.
Die im Gazastreifen regierende islamistische Palästinenserorganisation Hamas rechtfertigte den Anschlag in einer Erklärung als "natürliche Reaktion auf die Verbrechen" Israels und den "Völkermord", den es an "unserem Volk" verübe.
Von "Völkermord" im Gazastreifen hatte am Montagmorgen auch der spanische Regierungschef Pedro Sánchez gesprochen - und mehrere politische Maßnahmen gegen Israel bekanntgegeben. Israels Außenminister Saar nahm dies zum Anlass, um Sánchez vor dem Hintergrund des Anschlags in Ostjerusalem verbal anzugreifen. Unter den Getöteten sei ein jüngst aus Spanien eingewanderter Mann, der spanische Regierungschef habe dagegen "seit Langem beschlossen, sich auf die Seite der Hamas und gegen Israel zu stellen".
Saar warf Sánchez vor, eine "anti-israelische und antisemitische Kampagne" zu fahren und kündigte ein Einreiseverbot für Spaniens Vize-Regierungschefin und Arbeitsministerin Yolanda Díaz an. Daraufhin rief Spanien seine Botschafterin in Israel ins Land zurück und sprach von "verleumderischen Anschuldigen" und "inakzeptablen Maßnahmen" der israelischen Regierung.
Unterdessen ging die israelische Armee weiter militärisch im Gazastreifen und insbesondere in der Stadt Gaza vor. Nach jüngsten Angaben des Hamas-Zivilschutzes im Gazastreifen wurden am Montag mindestens 39 Menschen bei israelischen Angriffen in dem Palästinensergebiet getötet, 25 davon in Gaza.
Die israelische Armee meldete ihrerseits den Tod von vier Soldaten im Kampfeinsatz im Norden des Gazastreifens. Von drei der Getöteten nannten die Streitkräfte die Namen.
Regierungschef Netanjahu wiederholte in einer Videobotschaft den israelischen Aufruf an die in Gaza verbliebenen Einwohner, die Stadt umgehend zu verlassen. Die Armee habe in den vergangenen zwei Tagen 50 "Terror-Türme" zerstört, dies sei "nur der Anfang des intensivierten Bodeneinsatzes in Gaza". Die israelischen Truppen seien gerade dabei, sich für die Einnahme der Stadt "zu versammeln und zu organisieren".
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Hamas zu einer Einigung auf ein Abkommen zur Freilassung der von ihr seit fast zwei Jahren im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln aufgefordert. "Dies ist meine letzte Warnung", erklärte Trump am Sonntag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Israel habe den Bedingungen für ein Abkommen bereits zugestimmt, nun sei es an der Hamas ebenfalls zuzustimmen. Er habe bereits vor den Konsequenzen gewarnt, sollte sie dies nicht tun.
Auch Israels Verteidigungsminister Israel Katz schrieb im Onlinedienst X von einer "letzten Warnung" an die Hamas und fügte an: "Lasst die Geiseln frei und legt eure Waffen nieder - oder Gaza wird zerstört und ihr werdet vernichtet."
Die Hamas betonte nach Trumps Äußerungen ihre Bereitschaft zu sofortigen Verhandlungen über eine Waffenruhe. Die Organisation begrüße "jede Initiative, die Bemühungen um ein Ende der Aggression gegen unser Volk unterstützt". Sie sei bereit, "über die Freilassung aller Gefangenen zu sprechen".
Bei ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer islamistischer Gruppen 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. 47 der Verschleppten befinden sich noch immer in dem Palästinensergebiet. Dem israelischen Militär zufolge sind mindestens 25 der Geiseln tot. Israel fordert die Rückgabe der Leichen.
Als Reaktion auf den Hamas-Überfall geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, die nicht unabhängig überprüft werden können, bislang mehr als 64.500 Menschen getötet.
L.Adams--AT