-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals
Wenige Tage nach Inkrafttreten eines Social-Media-Verbots für Kinder in Indonesien haben die dortigen Behörden die US-Tech-Giganten Google und Meta schon zum zweiten Mal wegen Nichteinhaltung des Gesetzes vorgeladen. Das Kommunikations- und Digitalministerium in dem südostasiatischen Land warnte die Mutterkonzerne von Plattformen wie Youtube und Facebook am Donnerstag vor "Sanktionen", sollten die beiden Unternehmen sich weiter nicht an das Gesetz halten.
Dem Ministerium erklärte, Google und Meta hätten um einen Aufschub gebeten und sich nicht an die zu Beginn der Woche verschickten ersten Vorladungen gehalten. "Vorladungen können bis zu drei Mal verschickt werden, bevor Sanktionen verhängt werden", heißt es in der Erklärung der Behörde. Das Einhalten des Kinderschutzes sei nicht nur eine verwaltungstechnische Verpflichtung, sondern "eine Verantwortung, die direkte Auswirkung auf die Sicherheit von Kindern im digitalen Raum" habe.
In Indonesien war am Wochenende ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren in Kraft getreten. Kommunikationsministerin Meutya Hafid warf Google und Meta am Montag in einer Videobotschaft auf Instagram vor, "von Anfang an" gegen das Jugendschutzgesetz gewesen zu sein. Tiktok und Roblox bezeichnete die Ministerin als Onlinedienste, die das Gesetz noch nicht vollständig umsetzten, aber Fortschritte machten.
In Indonesien leben gut 284 Millionen Menschen, darunter etwa 70 Millionen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Onlinedienste werden in dem südostasiatischen Land intensiv genutzt, Ministerin Hafid sprach von einer "Scrolling-Zeit von sieben bis acht Stunden täglich".
In Deutschland arbeitet derzeit eine von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) eingesetzte Expertenkommission an konkreten Handlungsempfehlungen zum "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt". Die Ergebnisse sollen im Sommer vorliegen.
W.Stewart--AT