-
Auswärtiges Amt bereitet Betreuung deutscher Dschihadisten im Irak vor
-
Tarifverhandlungen bei der Bahn: Abschluss von Verhandlungswoche mit GDL
-
Sicherheitsgipfel der Bahn nach gewaltsamem Tod von Zugbegleiter
-
Merz hält zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz Rede zur Außenpolitik
-
Venezuelas Übergangspräsidentin signalisiert Bereitschaft für freie Wahlen
-
NRW: 18-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Kollision mit Regionalbahn
-
TV-Prognose: BNP liegt bei Parlamentswahlen in Bangladesch weit vorn
-
Draisaitl-Tor nach 23 Sekunden: DEB-Team startet mit Sieg
-
Nach Aufruf zur Befehlsverweigerung: US-Gericht stoppt Sanktionen gegen Senator Kelly
-
Für "billigere Autos": Trump kippt zentrale Klimaschutz-Vorgabe der USA
-
Merz erteilt gemeinsamen EU-Schulden erneut Absage
-
Nagelsmann hält Tür für ter Stegen offen - kein Neuer-Comeback
-
Trump kippt zentrale Klimaschutz-Vorgabe für Auto- und Gasindustrie in den USA
-
Venezuela: Tausende bei erster großer Oppositions-Demo nach Maduro-Festnahme
-
"Rekord-Tobis" rasen zu Gold mit der Teamstaffel
-
Interne Konflikte: US-Wettbewerbshüterin Slater verkündet Rückzug
-
Gemeinsame Aufnahme von Schulden in der EU: Macron "optimistisch"
-
Mexikos Schiffe mit Hilfslieferungen erreichen Kuba
-
Nations League: DFB gegen Niederlande, Serbien und Griechenland
-
Taiwans Präsident warnt vor chinesischem Expansionsstreben - Peking nennt ihn "Kriegstreiber"
-
Wadephul fordert Rücktritt von UN-Sonderberichterstatterin Albanese
-
Lollobrigida holt nächstes Gold für Italien
-
Französischer Republikaner-Chef Retailleau will Präsident werden
-
Empörung in Ukraine nach Olympia-Ausschluss von Skeleton-Fahrer Heraskewytsch
-
Bericht: Chrupalla beschäftigt Ehefrau eines anderen AfD-Politikers
-
Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen
-
Lebenslange Haft für tödlichen Messerangriff bei Kulturfest in Bayern
-
Regierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf - Vertrag endet 2027
-
DEB-Frauen im Viertelfinale gegen Kanada
-
Gericht: Kein allgemeines Persönlichkeitsrecht für Sylter Goldschakal
-
Beamtenbund: Forderung nach Einzahlung in Rentenkasse ist "populistischer Unfug"
-
Vor Sicherheitsgipfel zur Bahn Forderung nach mehr Schutz für Beschäftigte
-
Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt
-
Trumps Grenzbeauftragter Homan: ICE-Einsatz in Minnesota wird beendet
-
Richterbund schlägt Alarm: Eine Million offene Verfahren und Verdächtige in Freiheit
-
Studie: Kreml-freundliche Posts nutzen Epstein-Akten für Desinformation über die Ukraine
-
Lufthansa: Knapp 800 Flüge wegen Streiks annulliert
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Werbung für Cannabis auf Rezept
-
Selenskyj: Ausschluss von ukrainischen Athleten von Olympia nutzt "Aggressoren"
-
Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille
-
Erstmals nach Sturz Hasinas: Neues Parlament in Bangladesch gewählt
-
Online-Diagnose von Erektionsstörungen: BGH verhandelt über Zulässigkeit von Werbung
-
Bundestagspräsidentin Klöckner besucht mit Israels Armee den Gazastreifen
-
Gewinn bei Mercedes 2025 um fast die Hälfte eingebrochen
-
Gestoppte Integrationskurse: Grüne und Volkshochschulen üben scharfe Kritik
-
Epstein-Affäre: Razzia bei Norwegens Ex-Regierungschef Jagland
-
Schah-Sohn Pahlavi ruft die USA zu Militärschlag gegen den Iran auf
-
"Stolz auf Wladyslaw": Selenskyj dankt Heraskewytsch
-
Personalkarussell bei Europas Pharmakonzernen: Merck-Chefin übernimmt bei Sanofi
-
Zehn Milliarden Euro für Ungarn: EuGH-Gutachten sieht Auszahlung von Geldern kritisch
Bekenntnis zu Nachhaltigkeitszielen bei UN-Entwicklungskonferenz in Sevilla
Inmitten drastischer Einschnitte bei internationalen Hilfen haben sich die Teilnehmer der vierten UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung im spanischen Sevilla zu den Nachhaltigkeitszielen der UNO bekannt. Am ersten Konferenztag am Montag beschlossen sie die sogenannte Verpflichtung von Sevilla und damit ein gemeinsames Vorgehen, um die Ziele trotz des Spardrucks bis 2030 zu erreichen. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) sprach von einem "kraftvollen Schub für eine gerechtere Welt". UN-Generalsekretär António Guterres forderte mehr Investitionen.
Dutzende Spitzenpolitiker und mehr als 4000 Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Finanzinstitutionen kamen in die spanische Stadt, um bis Donnerstag neue Impulse im Bereich der Entwicklungsfinanzierung zu finden. Die deutsche Delegation wird von Entwicklungsministerin Alibali Radovan geleitet.
Keine Delegation nach Spanien geschickt haben die USA - was symbolisch für den Rückzug der Vereinigten Staaten aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit steht. Präsident Donald Trump hat mehr als 80 Prozent der Finanzierung für die Programme der US-Entwicklungshilfebehörde USAID gestrichen.
Die US-Kürzungen sind besonders einschneidend, weil die USA international bisher einer der größten Geldgeber waren. Aber auch andere reiche Länder wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben ihre Entwicklungsgelder zusammengekürzt - unter anderem, weil sie ihre Verteidigungsbudgets massiv hochfahren.
UN-Generalsekretär Guterres sagte bei der Eröffnung der Konferenz, dass zwei Drittel der für 2030 festgelegten Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung im Rückstand seien und jährlich mehr als vier Billionen Dollar investiert werden müssten, um sie zu erreichen. Die Krise bei internationalen Hilfen bedeute, dass Kinder nicht geimpft würden, Mädchen die Schule abbrächen und Familien Hunger litten.
Guterres rief dazu auf, in einer von "Ungleichheiten, Klima-Chaos und tobenden Konflikten erschütterten Welt" den "Entwicklungsmotor wieder anzuwerfen". Weiter sagte Guterres: "Wir leben in einer Welt, in der das Vertrauen zerbröckelt und der Multilateralismus einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt ist". Wichtig sei, Investitionen in die Entwicklung wieder zu "beschleunigen".
Zu den wichtigsten Diskussionspunkten gehört eine Reform der internationalen Finanzordnung, um ärmeren Ländern zu helfen, ihre wachsende Schuldenlast abzubauen, die Fortschritte in den Bereichen Gesundheit und Bildung behindert.
Bereits bei einem Vorbereitungstreffen bei der UNO in New York hatten sich alle teilnehmenden Länder außer den USA auf einen Entwurf für die Verpflichtung von Sevilla geeinigt. Diese wurde am Montag offiziell beschlossen. Sie bekräftigt den Einsatz für die globalen Nachhaltigkeitszieleder wie der Beseitigung von extremer Armut und Hunger.
Darüber hinaus wird eine Neugestaltung der internationalen Finanzarchitektur gefordert, wobei den Ländern des Südens in den Finanzinstitutionen mehr Gewicht eingeräumt und die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung verbessert werden soll. In dem Dokument werden außerdem die Entwicklungsbanken aufgefordert, ihre Kreditvergabekapazitäten zu verdreifachen. Kreditgeber sollen zudem eine vorhersehbare Finanzierung für wichtige Sozialausgaben sicherstellen.
Entwicklungsministerin Alabali Radovan erklärte, "trotz der schwierigen Weltlage, der Konflikte und nationalistischer Tendenzen" zögen "beinahe alle Staaten an einem Strang". Allerdings sei die Finanzierung der globalen Nachhaltigkeitsziele keinesfalls gesichert. "Jetzt geht es darum, die Kraft dieser Konferenz zu nutzen und weitere Allianzen zu schmieden", fuhr die SPD-Politikerin fort.
Koalitionen von Ländern wollen sich bemühen, zusätzlich zu der nicht rechtsverbindlichen Verpflichtung von Sevilla weitere Initiativen voranzutreiben. Kritik an dem Text kam von Aktivisten. Sie bezeichneten ihn als zu wenig ambitioniert und warnten vor einer zunehmenden globalen Ungleichheit.
K.Hill--AT