-
Gutachten: AfD-Verbotsverfahren hätte wahrscheinlich Erfolg
-
Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet
-
In Plastiktüte vergraben: Kinder finden 60 goldene Ringe in Waldstück in Bayern
-
Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf
-
17 Verletzte: Auto erfasst Mexiko-Fans
-
Mutmaßlicher Computerbetrüger soll Millionenschaden verursacht haben - Festnahme
-
Brüssel erwägt strengere Regeln für Cloud-Dienste von Amazon und Microsoft
-
Betrüger erbeuten Schmuck für 150.000 Euro von 82-Jährigem in Nordrhein-Westfalen
-
Erdbeben in Venezuela: Bundeswehr steht für Hilfsleistungen bereit
-
Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela - Große Schäden und mindestens 32 Todesopfer
-
Olympiaprämie: Athleten Deutschland sieht "noch Luft nach oben"
-
Grüne forden Fünf-Milliarden-Euro-Programm für besseren Hitzeschutz
-
Nordrhein-Westfalen: Mann erschießt in Essen Ehefrau und sich selbst
-
Kehrtwende im US-Senat: Trumps Befugnisse im Iran-Krieg werden nicht weiter eingeschränkt
-
Jurist und Autor Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
-
Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf - bleibt aber verhalten
-
Foto mit erhobenem Arm: Rücktrittsforderungen an Sachsen-Anhalts AfD-Chef Reichardt
-
Flächendeckende Extremhitze in Deutschland: Temperaturen bis nahe 40 Grad erwartet
-
Europäischer Gerichtshof klärt Fragen zu Aufenthalt von Ukrainern in Deutschland
-
Aufträge im Baugewerbe stagnieren im April
-
Hoeneß: Bayern einig mit Laimer
-
Erdbeben in Venezuela: USA kündigen "sofortige" Entsendung von Rettungskräften an
-
Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen
-
Teheran wirft der Nato eine "Mitschuld" im Iran-Krieg vor
-
"Ruuh": Norweger rudern nun auch beim Baseball
-
Bayerns Verkehrsminister fordert lückenlose Aufklärung nach massiver Störung bei Bahn
-
Undav ist mit Jokerrolle "fein"
-
Straße von Hormus: Iran warnt Schiffe vor Durchfahrt ohne Genehmigung
-
Nach Badeunfall von Brüdern in Rhein-Herne-Kanal: Auch 19-Jähriger gestorben
-
"Pride Match": Iran fordert FIFA zum Handeln auf
-
Erdbeben in Venezuela: Regierung meldet mindestens 32 Tote und mehr als 700 Verletzte
-
Richterbund erwartet Beschluss von Rechtsstaatspakt bei Bund-Länder-Treffen
-
Schwere Schäden und Panik durch Doppel-Erdbeben in Venezuela - Notstand ausgerufen
-
Brent-Ölpreis sinkt erstmals unter Schlusskurs vor dem Iran-Krieg
-
Südafrika erstmals in der K.o.-Runde der Fußball-WM
-
Makellose Mexikaner beenden WM-Turnier für Tschechien
-
Trump liefert sich offenbar Schreiduell mit Republikaner-Senator
-
Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA
-
NBA-Draft: Knicks wählen Kayil
-
Bundestag verabschiedet Gesetz zu Schwächung des Klagerechts von Umweltverbänden
-
Urteil in Klimaverfahren gegen TotalEnergies erwartet
-
Merz und Alabali Radovan reisen zu Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig
-
Bundestag stimmt über "Recht auf Reparatur" auf
-
Merz berät mit Länderchefs über Finanzentlastung der Kommunen
-
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Trump stellt Türkei F-35-Kampfjets in Aussicht
-
Doppel-Erdbeben in Venezuela: Schwere Schäden und Panik auf den Straßen
-
Von Fans in aller Welt erwartet: Vorverkauf für "GTA VI" gestartet
-
Nagelsmann nimmt zwei Wechsel vor
-
Spektakulärer Sieg gegen Haiti: Marokko als Zweiter weiter
-
Brasilien-Samba in Miami: Vinicius und Co. schocken Schottland
Spritpreissenkung ab Juni kommt wohl erst nach und nach bei Autofahrern an
Ab Mittwoch wird die Energiesteuer auf Kraftstoffe für drei Monate deutlich abgesenkt - doch im Geldbeutel der Autofahrerinnen und Autofahrern wird sich dies wohl erst nach und nach bemerkbar machen. Es werde technisch bedingt einen Moment dauern, bis die Absenkung an der Zapfsäule ankomme, sagte Finanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag in Berlin. Das Bundeskartellamt will die Entwicklung an den Tankstellen genau beobachten.
Dass das Tanken billiger wird, ist Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung. Denn die Spritpreise haben sich in den vergangenen Monaten stark erhöht, was nicht nur viele Bürgerinnen und Bürger, sondern auch beispielsweise das Handwerk oder die Logistikbranche vor Probleme stellt. Von Juni bis Ende August wird die Energiesteuer auf Kraftstoffe deshalb auf das europarechtlich mögliche Mindestmaß abgesenkt - bei Benzin sinken die Steuersätze um 29,55 Cent je Liter und bei Diesel um 14,04 Cent.
Allerdings ist derzeit an den Tankstellen Kraftstoff vorrätig, den diese schon im Mai gekauft haben, also mit dem alten Steuersatz. Diese Kraftstoffe werden nun nach und nach verkauft. Wie schnell dies geht, hängt aber auch von der jeweiligen Tankstelle ab. Erst ab dem 1. Juni können die Tankstellen Kraftstoffe beziehen, die mit dem gesenkten Steuersatz besteuert wurden.
Auch der Zentralverband des Tankstellengewerbes wies am Montag darauf hin, dass Autofahrer nicht überall sofort mit sinkenden Spritpreisen rechnen können. Die wenigsten Betreiber würden es sich leisten können, "das teurer eingekaufte Benzin und den teurer eingekauften Diesel billiger anzubieten", sagte Verbandsgeschäftsführer Jürgen Ziegner der "Rheinischen Post".
Gleichwohl soll die Steuersenkung vollständig an die Endverbraucherinnen und Endverbraucher weitergegeben werden, wie die Bundesregierung hervorhebt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat bereits Maßnahmen eingeleitet, damit das Bundeskartellamt mit seiner Markttransparenzstelle für Kraftstoffe in Zukunft genauer prüfen kann, wie die Mineralölgesellschaften ihre Preise setzen.
"Wir lassen die Menschen nicht allein, die auf das Auto angewiesen sind", erklärte Finanzminister Lindner im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Vom hohen Spritpreis sollte der Staat nicht noch profitieren", fügte er hinzu. Dass der "Tankrabatt" bei den Menschen ankomme, "das ist nun Aufgabe von Kartellamt und Co", erklärte er.
Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte der "Bild"-Zeitung vom Montag, seine Behörde habe "jede einzelne" der 14.500 Tankstellen in Deutschland genau im Blick. "Die Öl-Konzerne sollten wissen: Wir beobachten jeden ihrer Schritte ganz genau", sagte er. "Wir werden im Sinne der Autofahrer für maximale Transparenz bei den Preisen sorgen."
Allerdings seien die Konzerne "gesetzlich nicht verpflichtet, die Steuersenkung eins zu eins weiterzugeben", sagte Mundt der Zeitung weiter. "Das Bundeskartellamt kann die Benzinpreise nicht vorgeben. Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Wir sind eine Wettbewerbsbehörde, keine Preisbehörde."
Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölverbands "Fuels und Energie", Christian Küchen, sagte der "Rheinischen Post", dass er davon ausgehe, "dass die Energiesteuersenkung wegen des intensiven Wettbewerbs der Tankstellen weitergegeben wird". Allerdings gebe es für eine Steuersenkung in dieser Größenordnung keine Erfahrungswerte.
Die Linken-Vorsitzende Janine Wissler äußerte grundsätzliche Kritik an der Art der Entlastung an den Zapfsäulen. Diese sei ökologisch nicht nachhaltig und nicht zielgerichtet. Eine Entlastung solle nach Bedürftigkeit und nicht nach Verbrauch des Autos erfolgen, forderte sie.
J.Gomez--AT