-
Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
-
EuGH: Deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung gilt nicht als staatliche Beihilfe
-
Hitzewelle in Deutschland: RKI schätzt mindestens 5100 hitzebedingte Todesfälle
-
Europäischer Gerichtshof stärkt Widerrufsrecht bei Streaming-Abos
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten
-
Merz: USA haben Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt
-
Missbrauchsurteil: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen
-
Sachsen-Anhalt: Vier Jahre altes Mädchen von Hund zu Tode gebissen
-
"Wir liefern": Merz verteidigt im Bundestag Bilanz der Koalition gegen Kritik
-
Frankreichs Außenminister Barrot gibt dem Iran die Schuld an US-Angriffen
-
Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona
-
Energieberater kritisieren kurzfristige Förderkürzungen für Heizungstausch
-
Grüne kritisieren geplante Abschaffung von Kindersofortzuschlag
-
Bierkisten auf der Fahrbahn: Kamener Kreuz teilweise gesperrt
-
Deutsche Exporte im Mai erneut gestiegen - vor allem in die USA
-
Oberstes Gericht Südkoreas bestätigt Haftstrafe gegen Ex-Präsident Yoon
-
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn - knappe rot-rot-grüne Mehrheit
-
Polizei: Sechster Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
US-Demokrat Platner zieht nach Vergewaltigungsvorwürfen Senatskandidatur zurück
-
Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück
-
Zweite Nacht in Folge: USA greifen Iran an - Teheran attackiert US-Stützpunkte
-
Debüt naht: Segner erstmals auf der Bank der All Blacks
-
Wieder kein Deutscher am Sachsenring: "Nicht zufriedenstellend"
-
Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden
-
113. Tour de France: Vorschau auf die 6. Etappe
-
Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
-
Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait
-
Heißester Juni der Geschichte in Westeuropa - Zweitwärmster für Europa insgesamt
-
Nachfolge von Starmer: Verfahren zur Nominierung beginnt
-
Getöteter iranischer Machthaber Chamenei wird in seiner Heimatstadt beigesetzt
-
OpenAI gibt neues KI-Modell für breite Öffentlichkeit frei
-
VW-Aufsichtsrat kommt zusammen - IG Metall protestiert wegen Sparkurses
-
EuGH urteilt über deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung
-
Kanzler Merz gibt Regierungserklärung im Bundestag ab
-
Urteil in Prozess um zu Tode geprügelten Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz erwartet
-
Unfälle mit E-Scootern: Bundestag entscheidet über Haftung von Vermietern
-
Auch Justin Bieber soll in Halbzeitshow von Fußball-WM-Finale auftreten
-
Nach Niederlage: Trump fordert von Supreme Court Neuanhörung zu Staatsbürgerschaft
-
Wadephul nennt Trumps Aussagen bei Nato-Gipfel in Ankara "irritierend"
-
Fans von Taylor Swift zahlen 25 Dollar für Abfall von Hochzeitsfeier
-
Starmer: Erdogan hat jedem Teilnehmer des Nato-Gipfels eine Pistole geschenkt
-
USA leiten Streichung Syriens von der Liste der Terrorunterstützer ein
-
Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos"
-
Auf Trumps Befehl: US-Streitkräfte greifen erneut iranische Ziele an
-
Später Jubel: DFB-Junioren ziehen bei U19-EM ins Finale ein
-
Nur elf Minuten? Auch Bieber bei Halbzeitshow im WM-Finale
-
Trump meidet auf Rückflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
-
Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende
-
Bundestag debattiert kontrovers über digitale Befugnisse für Ermittler
-
"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyj scherzt über Moskaubesuch
US-Verteidigungsminister zeigt sich "beunruhigt" über Gewalt durch Siedler
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat Gewaltakte durch Siedler im Westjordanland bei einem Besuch in Israel mit scharfen Worten kritisiert. "Besonders beunruhigt uns die Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser", sagte der Pentagon-Chef am Donnerstag vor Journalisten in Anwesenheit des israelischen Verteidigungsministers Yoav Galant am Flughafen von Tel Aviv. Am Tag seines Besuchs setzte sich die Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt fort.
Washington werde sich weiterhin "gegen Handlungen wehren, die eine Zwei-Staaten-Lösung weiter in die Ferne rücken", sagte Austin. Dieses Lösungsmodell sieht einen unabhängigen Palästinenserstaat vor, der friedlich mit Israel koexistiert.
Er sei hier "als ein Freund, der der Sicherheit des Staates Israel zutiefst verpflichtet ist", betonte Austin nach Gesprächen mit Galant. Die USA lehnten indes "auch weiterhin alle Handlungen ab, die zu mehr Unsicherheit führen könnten, einschließlich der Ausweitung von Siedlungen und aufrührerischer Rhetorik".
Mit seiner Kritik an Gewalttaten durch israelische Siedler bezog sich der Pentagonchef auf jüngste Ausschreitungen. Bei den Vorfällen waren nach Angaben des palästinensischen Roten Kreuzes hunderte Palästinenser verletzt sowie mehrere Häuser in Brand gesetzt worden. Zu diesen Angriffen durch israelische Siedler war es gekommen, nachdem zwei junge Israelis im Ort Huwara im von Israel besetzten Westjordanland getötet worden waren.
Die palästinensische Führung rief Austin auf, "Terrorismus zu bekämpfen, die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich wieder aufzunehmen und Hetze zu verurteilen".
Im israelisch-palästinensischen Konflikt eskaliert seit Wochen die Gewalt, wobei die israelische Armee vor allem im Westjordanland gegen militante Palästinenser vorgeht. Wenige Stunden vor Austins Ankunft wurden am Donnerstag in Dschaba nahe der Stadt Dschenin im Westjordanland drei Palästinenser von israelischen Sicherheitskräften getötet. Laut israelischer Polizei ereignete sich der Vorfall während einer geplanten Festnahme mutmaßlicher Mitglieder der militanten Palästinensergruppe Islamischer Dschihad.
Einige Stunden nach Austins gemeinsamer Pressekonferenz mit Galant wurden dann bei einem Schusswaffenangriff in Tel Aviv drei Menschen verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich, wie der Chef des israelischen Rettungsdienstes Magen David, Eli Bin, im Fernsehen sagte. Israels rechtsextremer Sicherheitsminister, Itamar Ben Gvir, sprach von einem "schweren Anschlag in Tel Aviv".
Der Täter in Tel Aviv wurde Angaben des Ministers getötet. Ein Polizist habe "den abscheulichen Terroristen eliminiert und viele Leben gerettet", erklärte Ben Gvir.
Unterdessen gingen die Proteste gegen die von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angestrebte Justizreform weiter. Tausende Israelis blockierten Straßen am und um den Flughafen von Tel Aviv. Die Gespräche mit US-Verteidigungsminister Austin mussten daher kurzfristig an einem anderen Ort stattfinden.
Austin äußerte sich bei seinem Besuch in Israel auch indirekt zu der umstrittenen Reform. Es sei wichtig, dass die Demokratie auf "starken Institutionen (...) und einer unabhängigen Justiz" aufbaue, betonte er.
Die Reform würde es dem Parlament unter anderem erlauben, Entscheidungen des Obersten Gerichts mit einer einfachen Mehrheit zu widerrufen - und damit dessen Befugnis zur rechtlichen Überprüfung von Gesetzen fast vollständig abschaffen. Die Pläne sehen auch vor, dass die Regierung mehr Macht bei der Ernennung von Richtern hat.
Die Justizreform ist ein zentrales Vorhaben der am weitesten rechts stehenden Regierungskoalition der Geschichte Israels, an der ultraorthodoxe und rechtsextreme Parteien beteiligt sind. Netanjahu stellt die Reform als notwendig dar, um das Gleichgewicht in der Gewaltenteilung wiederherzustellen. Kritiker sehen hingegen einen Angriff auf den Rechtsstaat.
B.Torres--AT