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Gouverneur meldet 25 Tote durch ukrainische Angriffe in Grenzregion Belgorod seit Februar
Bei ukrainischen Angriffen sind in der russischen Grenzregion Belgorod nach Angaben des dortigen Gouverneurs seit Beginn der militärischen Intervention in der Ukraine 25 Menschen getötet worden. "Der Feind, die Ukraine, bombardiert friedliche Dörfer, wir haben 25 Tote und 96 Verletzte", sagte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow in einem am Dienstag im Staatsfernsehen ausgestrahlten Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Damit machten die russische Behörden erstmals seit elf Monaten eine Angabe zu Opferzahlen in einer Region. Wieviele der Getöteten in dem nordöstlich der Ukraine gelegenen Gebiet Zivilisten und wieviele Soldaten waren, sagte der Gouverneur nicht.
Gladkow betonte gegenüber Putin, dass die Behörden von Belgorod den Familien getöteter und verletzter Zivilisten eine finanzielle Entschädigung in gleicher Höhe wie für die in der Ukraine kämpfenden Soldaten zahlten. Im Falle einer mittelschweren oder schweren Verletzung würden 500.000 Rubel (rund 6600 Euro), im Todesfall drei Millionen Rubel (knapp 40.000 Euro) gezahlt.
Putin dankte Gladkow für die "effektive Arbeit" seiner Verwaltung und die Maßnahmen, die zur "Stabilisierung der Lage" in der Region ergriffen worden seien. Ende November hatte der Regionalgouverneur erklärt, an der Grenze werde eine Befestigung gebaut, ohne deren Länge oder genaue Lage zu nennen.
Der russische Präsident rühmte zudem die Qualität russischer Flugabwehrraketen, die "modern und zuverlässig" seien. "Im Allgemeinen funktioniert das System ordnungsgemäß", sagte er.
In der Region Belgorod gibt es immer wieder Angriffe auf Ortschaften und Infrastruktur, für die Moskau die ukrainische Armee verantwortlich macht. Auch die gleichnamige Hauptstadt der Region wurde mehrfach getroffen.
W.Stewart--AT