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Bericht: Maschinengewehre der Bundeswehr teilweise in katastrophalem Zustand
Die Maschinengewehre der Bundeswehr sind einem Zeitungsbericht zufolge teilweise in einem katastrophalen Zustand. Dies gelte besonders für die Feldlafette (mittleres Maschinengewehr), berichtet die "Bild"-Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf den 2. Quartalsbericht zur "Beschleunigung und Optimierung der Beschaffungen in der Bundeswehr".
Die "für den infanteristischen Einsatz" verfügbaren Feldlafetten stammten "aus den 1960er Jahren, weisen zunehmend Obsoleszenzen auf und bedürfen vor jeder Verwendung einer Einzelfreigabe", heißt es den Angaben zufolge in dem Quartalsbericht. Außerdem schränkten "zu hohes Gewicht und fehlende Nachtkampffähigkeit" die Nutzung weiter ein. Massive Probleme gibt es laut "Bild" auch mit den Impulsradar-Systemen der Bundeswehr, welche zur "Aufklärung und Bewertung von Kampfmitteln beziehungsweise Verdachtsobjekten mittels Röntgentechnik" genutzt werden.
Damit sieht sich der neue Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit weiteren Problemen konfrontiert. Der bisherige niedersächsische Innenminister war am Dienstag von Bundeskanzler Olaf Scholz an die Spitze des Verteidigungsressorts berufen worden. Er soll am Donnerstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier offiziell ernannt und anschließend im Bundestag vereidigt werden. Seine Vorgängerin Christine Lambrecht (SPD) war nach anhaltender Kritik zurückgetreten.
T.Sanchez--AT