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Lehrerverband und Kultusministerkonferenz fordern Maßnahmen gegen Lehrermangel
Angesichts des Lehrermangels hat die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Astrid-Sabine Busse (SPD), eine verstärkte Ausbildung gefordert. "Die Universitäten sind aufgefordert, ausreichend auszubilden und Lehramtsstudierende beispielsweise durch zielführende Beratung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen", sagte die Berliner Bildungssenatorin der "Bild am Sonntag". Zur Entlastung der Lehrerschaft sollten zudem an den Schulen zunehmend multiprofessionelle Teams Lehrkräften, Erziehern, Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen "Hand in Hand arbeiten".
Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger forderte, dass Lehrer von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, zum Beispiel in der IT-Versorgung, wo sie neben ihren zahlreichen sonstigen Aufgaben auch noch Computer warten und Software updaten müssten. Die Schulen sollten dafür IT-Techniker einstellen dürfen, die Politik solle die Mittel dafür bereitstellen, sagte Meidinger.
Nach Angaben des Lehrerverbandes fehlen in Deutschland derzeit 32.000 bis 40.000 Lehrer. "Für den Regel- und Hauptschulbereich sieht es nach wie vor düster aus", sagte Meidinger der "BamS". Zu wenig Lehramtsstudenten interessierten sich für diese Schulart. Deshalb müsse die Politik dringend Anreize setzen.
W.Morales--AT